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Elmshorner Nachrichten

11. Dezember 2016 | 01:23 Uhr

Wiedereröffnung : Ein Café mittendrin in Elmshorn

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Nach vier Monaten Komplett-Umbau eröffnet das Diakonie-Café mit neuem Konzept und neuem Namen.

Vier Monate lang war es geschlossen, jetzt ist das Diakonie-Café am Alten Markt kaum wiederzuerkennen. Der Raum ist hell und luftig geworden, die Theke leuchtet in einem frischen Grün und die Massivholztische und die weißen Stühle wirken modern und freundlich. „Das Café war in die Jahre gekommen“, sagt Sandra Fisahn, die als Café-Leiterin für die Umgestaltung mitverantwortlich war. „Es war sehr dunkel und wurde fast ausschließlich von den Senioren-Gruppen der Diakonie genutzt. Als die Idee vom Neubau des kirchlichen Zentrums aufkam, haben wir uns gleich mit einer Modernisierung angeschlossen.“

Und nicht nur das Interieur, sondern auch der Name ist neu – das Diakonie-Café heißt jetzt „Café Mittendrin“, was sich nicht nur auf die Lage mitten in der Stadt, sondern auch auf die Offenheit für alle gesellschaftlichen Schichten und Kulturen bezieht. Vor allem soll sich das neue Café viel mehr nach außen öffnen. „Natürlich sollen die Senioren weiterhin kommen“, sagt Fisahn. „Aber wir wollen auch Laufkundschaft und Familien zu uns einladen. Die Leute sollen hineinschauen und Lust bekommen, hier ihren Kaffee zu trinken.“

Der Gedanke von der christlichen Nächstenliebe ist in der Einrichtung nach wie vor präsent. Aber der kirchliche Gedanke steht nicht im Mittelpunkt. Geschäftsleute sind ebenso willkommen wie die Kunden der Bahnhofsmission, Kirchgänger genauso wie Atheisten. Wer mag, kann einfach nur seinen Kaffee trinken und sich mit Freunden austauschen, das Café ist aber auch ein Knotenpunkt für das diakonische Netzwerk. „Wer Informationen oder Hilfe sucht, bekommt hier ganz unbürokratisch alle wichtigen Informationen“, erklärt Fisahn. „Das hier ist für viele eine erste Anlaufstelle.“

Das Café der Diakonie wurde vor der Neueröffnung neu gestaltet.
Das Café der Diakonie wurde vor der Neueröffnung neu gestaltet. Foto: Sprenger
 

Soziale Anlaufstelle und gleichzeitig erfolgreiche Gastronomie – dieser Spagat findet sich auch in der Speisekarte wieder. Es gibt für alle den fair gehandelten Filterkaffee für 1,30 Euro. Aber wenn es mal etwas mehr sein darf, gibt es auch Kaffeespezialitäten zu marktüblichen Preisen. Ansonsten bietet das Café Mittendrin Frühstück und kleine Snacks zum Mittagessen an. Nachmittags gibt es Kaffee, Kuchen und Obstsalat, außerdem Spezialitäten je nach Saison, zum Beispiel Glühwein in der Vorweihnachtszeit.

Neben dem normalen Betrieb übernimmt das Café auch das Catering für Veranstaltungen im kirchlichen Zentrum – auch für die Seniorengruppen – oder bietet Geburtstagskränzchen in den eigenen Räumen an. Die Eröffnung Anfang September ist schrittweise verlaufen, Sandra Fisahn freut sich über jeden neuen Besucher. „Das wird sich mit der Zeit einspielen und herumsprechen.“

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erstellt am 15.Sep.2016 | 16:00 Uhr

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