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Elmshorner Nachrichten

07. Dezember 2016 | 15:40 Uhr

Bäume weg – Sicherheit geht vor : Die Stadt fällt drei Pappeln am Koppeldamm

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Baumbestand in Elmshorn: Die Stadtwerke beseitigen kommende Woche marode Bäume im Badepark.

Elmshorn | Sie waren mehr als 60 Jahre alt und prägten das Straßenbild am Elmshorner Koppeldamm über Generationen. Jetzt mussten sie weichen: Mitarbeiter der Stadt Elmshorn haben gestern Morgen drei markante Pappeln vor der Boje-C.-Steffen-Schule gefällt - aus Sicherheitsgründen.

Viele Äste der fast 30 Meter hohen Bäume ragten auf die Fahrbahn des Koppeldamms. „Gefährlich war es in der Vergangenheit vor allem dann, wenn die sommergrünen Zweige abbrachen und auf die Straße fielen“, sagte Thomas Miller, Landschaftsgärtnermeister der Stadt Elmshorn. Dazu kommt, dass das starke Wurzelwerk der Pappeln den Belag des angrenzenden Sportplatzes hochgedrückt hatte. Eine weitere Gefahrenquelle. Für die gefällten Bäume soll es möglichst rasch Ersatz geben. Welche Baumart neu gepflanzt wird, steht noch nicht fest. Thomas Miller kann sich vorstellen, anstelle der Pappeln schmaler wachsende Pflanzen zu wählen, um die Gefährdung durch herabstürzende Äste weitgehend zu vermeiden.

Eine umfangreiche Baumfällaktion gibt es in den kommenden Tagen auch auf dem Gelände des Elmshorner Badeparks. Am Ufer der Schlangenau stehen neun marode Pappeln. Auch diese Bäume sind rund 60 Jahre alt und 30 Meter hoch. Sie werden gefällt.

Die Stadtwerke haben sich dazu entschlossen, weil in der Vergangenheit immer wieder kranke Bäume auf den Krückauwanderweg gestürzt waren. Aus „Gründen der Verkehrssicherheitspflicht“ so die Stadtwerke, würden die Bäume nun von einer Fachfirma beseitigt. Die Baumfällarbeiten im Badeparks sind für die Woche vom 24. bis 28. Oktober geplant. Es wird in dieser Zeit keine Einschränkungen für die Bürger geben.

Die Stadtwerke haben die Fällaktion mit dem Flächenmanagement der Stadt Elmshorn und der unteren Naturschutzbehörde abgestimmt. Ein Sachverständiger hat ein Gutachten über den Zustand der Bäume erstellt. Der Experte stellte eine von außen nicht erkennbare Wurzelfäule fest. Die Pappeln sind nicht zu retten. Sie werden durch neue Pflanzen ersetzt.

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erstellt am 21.Okt.2016 | 10:00 Uhr

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