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Elmshorner Nachrichten

09. Dezember 2016 | 05:03 Uhr

Der „King von der Krückau“ rockt

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

KonzertRund 350 Musikfreunde feiern anlässlich des 875. Stadtjubiläums den Sänger John Barron und Orchester in der KGSE

Eine geballte Ladung musikalischer Kost vom Feinsten gab es am Sonnabend für mehr als 350 Musikfreunde im Forum der Erich Kästner Gemeinschaftsschule am Hainholzer Damm mitzuerleben. John Barron, der selbsternannte „King von der Krückau“, gab sich samt Orchester die Ehre, die dortige Bühne zu entern und für das im wahrsten Sinne des Wortes volle Programm zu sorgen.

Die Marschrichtung des Abends war dabei klar: Es ging im Kern um den klassischen Rock ’n’ Roll, für den Barron durch seinen sehr durch Elvis Presley geprägten Gesangsstil seit vielen Jahren nicht nur bei den Fans in der Krückaustadt und Umgebung ein Begriff ist. Aber nicht nur Rock ’n’ Roll, sondern auch Rockabilly, Blues und Country gehören zu den musikalischen Elementen, denen sich Barron bedient und die dafür sorgen, dass ein entsprechend breit gefächertes Soundspektrum auch bei dem Konzert in der KGSE, das anlässlich des 875-Jahre-Jubiläums seiner Heimatstadt organisiert wurde, die Zuhörer überaus gut unterhielt.

Mit am Start hatte Barron durchweg erste Kräfte, die ihr musikalisches Handwerk verstehen: Neben John Barron (Gesang und Gitarre) waren Jürgen Leydel und Jürgen Gleba (Gitarre), Rock’in Rolf (Schlagzeug), Andreas Läu und Sebastian Stank (Keyboard), Mr. Monroe (Bass), Ilona Raasch (Violine), Hubert (Trompete), Horst Schröder (Posaune), Michael Prott (Saxophon) sowie Anja Bien, Stephanie Freiling und Jenny Diefenbacher (Background-Gesang) mit von der Partie.

Nicht auf der Bühne erschien die für den Abend angekündigte Beat-Club-Legende Uschi Nerke, die aus gesundheitlichen Gründen die geplante Moderation nicht übernehmen konnte, aber zumindest als Besucherin des Konzerts vor Ort war, was auch für sie überaus lohnenswert gewesen sein dürfte.

Im ersten Teil erlebten die Anwesenden neun eingängige, aber auch gefühlvolle Titel – darunter „When You’re Not Around“, „True Love“, „Still Missing You“ – unterschiedlich dargeboten mit Background-Gesang, Bläser- und Geigen-Klang. Wesentlich rockiger ging es nach der Pause im „Special Part“ „Rockabilly Roots am Bühnenrand“ zu. Barron, nun auch optisch verändert, und die Basic-Band gaben dabei teilweise das volle Brett. Titel wie „That’s All Right Mama“ und „Baby Let’s Play House“ kamen dabei schnörkellos von der Bühne gefegt, bevor das Restprogramm mit weiteren acht Nummern – darunter „You And Me“ und „Make Up Your Mind“ – das Publikum erneut im breiteren Klanggefilde performt begeistern konnte. Die Künstler ernteten für das rundum gelungene Konzert viel Applaus und ließen sich nicht lange bitten, das abendfüllende Programm mit Zugaben zu krönen.

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erstellt am 07.Nov.2016 | 16:00 Uhr

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