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Elmshorner Nachrichten

03. Dezember 2016 | 16:48 Uhr

Elmshorn : Badewanne: Bauarbeiten haben sich verzögert

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Eigentlich sollten die Kanalbauarbeiten am 26. Juli beginnen. Wegen einer verspäteten Genehmigung der Bahn wurden es drei Wochen mehr.

Elmshorn | Einem aufmerksamen EN-Leser war es aufgefallen: „An der Baustelle an der Badewanne sieht man schon seit Wochen keine Bauarbeiter. Das geht dort überhaupt nicht voran.“

Tatsächlich haben sich die Kanalbauarbeiten der Stadtentwässerung an der Bahnunterführung in der Hamburger Straße um rund drei Wochen verzögert. Ursprünglicher Baubeginn hatte der 26. Juli sein sollen. Aber die notwendige Zustimmung der Bahn zur Grundwasserabsenkung fehlte, deshalb konnte die Stadtentwässerung nur mit kleineren Arbeiten beginnen. Unter anderem wurde mit Hilfe kleinerer Baugruben ermittelt, wie die Leitungen im Boden verlaufen, um diese später nicht zu beschädigen.

Erst am 15. August war dann tatsächlicher Baubeginn. Die rechte Fahrspur der Hamburger Straße in Richtung Hamburg blieb über den gesamten Zeitraum hinweg zur Absicherung des Arbeitsraums und zur Lagerung von Baumaterialien gesperrt und wird wohl auch noch bis Ende der Bauarbeiten Mitte Oktober gesperrt bleiben. Außerdem ist das Linksabbiegen in den Steindamm von der Hamburger Straße nicht möglich, damit der Verkehr in Richtung Hamburg besser fließen kann. Der südlich gelegene Geh- und Radweg ist außerdem gesperrt.

Die Stadtentwässerung realisiert an der Badewanne einen weiteren Teilabschnitt des neuen Entwässerungskonzepts für den Stadtumbau Krückau-Vormstegen. Dieses sieht vor, dass das aus dem Süden der Stadt ankommende Schmutzwasser auf kurzem Weg ab dem Kreuzungsbereich Ansgarstraße / Hamburger Straße bis zur Übergabestadtion II des Abwasser-Zweckverbands umzuleiten. Diese liegt westlich der Feuerwache hinter der Bahnüberführung.

Bislang wurde das Abwasser den langen Weg durch die Innenstadt zur Übergabestation „Kruck“ geleitet. Durch die Baumaßnahme können kleiner dimensionierte Pumptechnik und Abwasserrohre eingesetzt werden.

Das spart Kosten, außerdem kann die Geruchsbelästigung reduziert werden. Dafür muss aber ein neues Rohr unterirdisch von der Badewanne aus unter dem Geh- und Radweg hindurch in Richtung Feuerwehrwache verlegt werden. Nur die letzten acht Meter werden offen verlegt.

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erstellt am 24.Aug.2016 | 16:00 Uhr

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