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Elmshorner Nachrichten

06. Dezember 2016 | 15:12 Uhr

Elmshorn : Auf den Spuren der Vergangenheit

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Sechster Tag der Elmshorner Geschichte. Einrichtungen präsentieren sich am 6. November mit spannendem Programm.

Elmshorn | Die Stadt Elmshorn lädt für Sonntag, 6. November, zum sechsten Tag der Elmshorner Geschichte ein. Von 11 bis 17 Uhr können sich Interessierte über Museen, Werkstätten, die Archivarbeit oder den Umgang mit historischen Stadtvierteln und Objekten informieren. Am 6. November stellen einzelne Gruppen und Einrichtungen ihre Arbeiten zur lokalen Geschichte der Elmshorner Bevölkerung vor und ermöglichen an unterschiedlichen Orten einen Blick hinter die Kulissen. Industriemuseum, Stadtarchiv und engagierte Vereine öffnen ihre Türen und präsentieren ein abwechslungsreiches Spektrum von Heimat- und Familiengeschichte bis hin zur Industriegeschichte.

Im Industriemuseum wird um 11 und um 15 Uhr kostenlos eine Kurzführung durch die aktuelle Sonderausstellung „Schreiben – Von der Klosterurkunde zum Chat“ angeboten. Neben der wechselvollen Geschichte des Schreibens von der Handschrift über Buchdruck und Schreibmaschine bis zu Telegrafie und Computer werden hier auch Einblicke in 875 Jahre Elmshorner Geschichte geboten. In der alten Schule im Museum kann mit Griffel und Schiefertafel, Feder und Tinte in alter deutscher Schrift geschrieben werden – zwischen 12 und 15 Uhr steht eine fachkundige Mitarbeiterin zur Verfügung.

Im Konrad-Struve-Haus lockt eine Ausstellung familienkundlicher Dokumente, die einen spannenden Einblick in die Geschichte der Region beispielsweise während des Ersten Weltkrieges bieten – vom Reiseausweis bis zum Dienstmädchenbuch. Neben der Vereinigung für Familienkunde präsentiert sich dort auch der Heimatverein „Tru un fast“ mit seiner Vereinsgeschichte. Auf der „Klostersande“ können es sich die Besucher bei Kaffee, Kuchen und Klönschnack gemütlich machen. In der Weißen Villa zeigt die Geschichtswerkstatt Hainholz Objekte und Dias aus der Geschichte des Stadtteils und das Stadtarchiv lädt zum Stöbern in seinen Beständen ein.

Im Industriemuseum kann eine Sonderausstellung besucht werden.
Im Industriemuseum kann eine Sonderausstellung besucht werden. Foto: en
 

Der Freundeskreis der Knechtschen Hallen – Keimzelle Kranhaus – bietet um 11 und um 14 Uhr Führungen durch die Knechtschen Hallen an: die Teilnahme ist auf 20 Personen pro Führung begrenzt – keine Voranmeldung möglich – und geschieht auf eigene Gefahr. Mitzubringen sind festes Schuhwerk und eine Taschenlampe. Im Kranhaus werden zudem großformatige Fotos vom alten Elmshorner Bahnhof aus den 1950er Jahren gezeigt. Die Ausstellung des Stadtarchivs mit Fotos unter anderem von Per Koopmann wurde von Arno Freudenhammer zusammengestellt und lässt die damalige Atmosphäre am Bahnsteig und in der Schalterhalle lebendig werden.

Beteiligte: Industriemuseum Elmshorn, Heimatverein Tru un fast e.V., Vereinigung für Familienkunde e.V., Stadtarchiv Elmshorn, Verein zur Förderung des Stadtarchivs Elmshorn, Geschichtswerkstatt Hainholz, Freundeskreis Knechtsche Hallen – Keimzelle Kranhaus e.V., Förderverein MS Klostersande e.V.Veranstaltungsorte: Industriemuseum Elmshorn, Catharinenstraße 1, Konrad-Struve-Haus der Ortsgeschichte, Bismarckstraße 1, Weiße Villa, Schulstraße 36, Kranhaus, Berliner Straße 18 / Eingang Schloßstraße und MS „Klostersande“ im Elmshorner Hafen. Der Eintritt ist frei.
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erstellt am 25.Okt.2016 | 10:00 Uhr

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