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Elmshorner Nachrichten

07. Dezember 2016 | 09:47 Uhr

Ärger mit Russen – Partnerschaft vorm Aus

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Selenogradsk Massive Angriffe auf deutsche Seite / Vorsitzende gekündigt

Die seit 25 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen dem Kreis Pinneberg und dem russischen Kreis Selenogradsk steht vor dem Aus. Möglicherweise besteht sie de facto auch schon nicht mehr. Tatsache ist, dass es aus Russland massive Attacken gegen die deutsche Seite gibt. Von politischer Manipulation ist unter anderem die Rede. Der Vorsitzenden des Vereins auf russischer Seite wurde der Job gekündigt. Wie frostig die Beziehungen geworden sind, erfuhr kürzlich eine Reisegruppe aus dem Kreis Pinneberg, angeführt von Kreispräsident Burkhard Tiemann (CDU).

Die Delegation des Kreises Pinneberg, die anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Partnerschaft Ende Juli Selenogradsk besucht hatte, sei mit „sehr gemischten Gefühlen“ zurückgekommen, heißt es in einer Pressemitteilung des Kreises Pinneberg. Zudem sei der deutschen Delegation erklärt worden, dass es den Verein Selenogradsk-Pinneberg nicht mehr gebe.

Die Gründe für das Verhalten auf russischer Seite sind der Delegation aus dem Kreis Pinneberg unbekannt. Schuld könnten Publikationen in Russland sein. Im Internet und in einer Zeitung wird nämlich kräftig gegen die deutsche Seite gehetzt. Russische Kinder würden in Deutschland politisch manipuliert, heißt es dort. Sie sollten westlich gemacht werden. Jugendliche hätten in Deutschland bei der Polizei mit Kampfwaffen schießen und topographische Orientierung in unbekanntem Gelände üben müssen. Einen Beleg gibt es dafür allerdings nicht. Seite 9

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erstellt am 18.Aug.2016 | 10:35 Uhr

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