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Eckernförder Zeitung

25. Juni 2016 | 21:39 Uhr

Segeln - 16. Louisenlunder Herbstpokal : Zweimannjollen in weiblichem Griff

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Teilnehmer des 16. Louisenlunder Herbstpokals fanden an beiden Tagen gute Bedingungen vor. Insgesamt waren 264 Segler in 136 Booten am Start. Dabei waren vor allem die weiblichen Teilnehmer diesmal sehr erfolgreich.

Acht weibliche Teilnehmer unter den ersten zehn Plätzen bei den 29ern, neun bei den 420ern ebenfalls in der Spitzengruppierung und in beiden Klassen jeweils die ersten Plätze von weiblichen Crews belegt: So gut war das holde Geschlecht im Regattasport selten aufgestellt.

„Wir hatten gute Bedingungen“, bemerkt Gesa Bornemann in einer Verschnaufpause zwischen den Wettfahrten beim 16. Louisenlunder Herbstpokal. Zusammen mit Anisah Schuchmann auf dem 29er galt die Crew in dieser Klasse als Favorit. Der Wind kam am ersten Tag aus Ost mit Stärke drei, am Folgetag zeitweilig stärker aus der Gegenrichtung auffrischend. Die jugendlichen Segler konnt sich diesmal voll auf Taktik und Bootstrimm konzentrieren. In vier Bootsklassen waren 264 Segler in 136 Booten am Start. „So entspannt wie diesmal war ich noch nie“, stellte Wettfahrtleiter Dr. Walter Sperlich im Laufe des ersten Tags fest. Erstmals wurden die Regattabahnen zwischen Optimisten und den schneller segelnden Jollen weit auseinander gelegt, gab es doch in der Vergangenheit durch immer höhere Teilnehmerzahlen zunehmend Probleme. Lag wie schon in den Vorjahren die Regattaleitung in der Hand von Sperlich, teilte sich dieser nun erstmals die Verantwortung mit Ulrich Kittmann, der auf der Bahn A für die Opti-B Wettfahrten das Sagen hatte. Die Wettfahrten in der Teenie-Klasse fielen mangels Beteilung aus.

Frischer Aufwind bekam auch die 420er Klasse, die gegenüber den Vorjahren wieder zugelegt hat. Hier entpuppten sich Newcomer Jannika Gottuk und Lena Toetz vom SCE als Favoriten und segelten mit drei ersten und zwei zweiten Plätzen ihrer Konkurrenz davon. Seit knapp über einem Jahr dabei, war es die zweite Regatta in diesem Jahr nach einer gesundheitsbedingten halbjährlichen Pause. „Wir haben unser Timing beim Start verbessert und uns aus dem Pulk beim Start herausgehalten“, sagt Gottuk. Das Kalkül mit freiem Wind auf der Seite der Linienbegrenzung durchzukommen, ging auf. Mit vier Punkten vor den Zweitplatzierten Sophie Duysen/Jan-Tarek Lorenzen (FSC) war der Vorsprung zwar knapp, aber deutlich größer als in den nachfolgenden Rängen. Einen sechsten Platz erzielten Jonas Pünder und Jakob Krause (SCE). Bei den Opti-B ließ Tobias Hollenbach vom Kieler Yachtclub die Konkurrenz hinter sich.

Ergebnisse


29er: 1. Gesa Bornemann/Anisah Schuchmann (Kieler YC), 2. Maximilian Stingele/Julius David (KYC), 3. Theresa Blumroth/Maria Berking (Flensburger SC), 4. Laura Block/Moritz Block (KYC), 5. Ingmar Vieregge/Henrik Vieregge (Düsseldorfer Yachtclub)
420er: 1. Jannika Gottuk/Lena Toetz (SCE), 2. Sophie Duysen/Jan-Tarek Lorenzen (FSC), 3. Ruben Bockbreder/Charlotte Opatz (Mühlenberger SC), 4. Krueger Jan/Lennart Wendelborn (FSC), 5. Jette Lyssewski/Jelena Zwirner, (SVAOE)
Europe: 1. Nicolaus Schmidt, Schulsportverein Louisenlund (SSVLouisenlund), 2. Charlotte Opatz (MSC), 3. Ole Jansen, 4. Maibrit Wiesner, 5. Henrik Wiesner (alle Wassersportverein Fleckeby)
Opti-B: 1. Tobias Hollenbach (KYC), 2. Joram Mika Flaig (Schlei Segel Club), 3. Hendrik Edmund Peters (Wassersportclub Gifhorn), 4. Benedikt Rieckhof (KYC), 5. Johanna von Forstner (KYC).




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erstellt am 17.Sep.2013 | 06:00 Uhr

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