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TAG DER OFFENEN TÜR FÜR KOLLEGEN : „Zeit in Eckernförde“ steht für nordisch-frisches Design

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Initiative Designkontor der IHK Schleswig-Holstein unterstützt Hoteliers und Inhaber von Ferienwohnungen in Bezug auf eine zeitgemäße Einrichtung. Eines der positiven Beispiele ist das „Zeit in Eckernförde“.

Eckernförde | Vorbei sind die Zeiten der trostlosen, im Stile der 70er-Jahre eingerichteten Ferienwohnungen oder Gästehäuser. Zeitgemäßes, an den Gästen orientiertes Design ist heute gefragt und trägt zum Wohlfühlen der Urlauber bei. Die Initiative „Designkontor Schleswig-Holstein“ der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schleswig-Holstein hat für Hotels und Gasthäuser sowie für Ferienwohnungen und -häuser eine Motivations- und Beratungskampagne entwickelt, um mehr Wohlfühlquartiere zu schaffen. „Sie gibt Anreize und bietet Unterstützung, um den Weg zu einer modernen Ausstattung der Räumlichkeiten zu ebnen“, sagt Ingo-Joachim Dahlhoff, Referent der IHK Kiel für Tourismus. „Gerade die gästeorientierte, zeitgemäße Modernisierung des Bestandes an touristischen Unterkünften steht dabei im Mittelpunkt des Interesses“, so Dahlhoff.

Gestern veranstaltete die Initiative Designkontor landesweit ein Tag der offenen Tür. 33 Betriebe, Hotels sowie Ferienwohnungen und Gästehäuser, die für eine gelungene individuelle, zeitgemäße Einrichtung stehen, öffneten ihre Türen. „Wir möchten, dass Kollegen sich bei Kollegen Inspirationen und Anregungen holen“, erklärt Dahlhoff den Sinn. Eines dieser positiven Beispiele ist das Gästehaus „Zeit in Eckernförde“ in der St.-Nicolai-Straße. Inhaberin Silke Frank hat das Haus 2012 anstelle eines alten neu errichten lassen. Die gelernte Kinderkrankenschwester ist branchenfremd und hat nach dem Besuch eines Beratungsseminars eigene Vorstellungen für die Einrichtung entwickelt. Als nordisch-frisch beschreibt die 50-Jährige ihren Stil, der geprägt ist von der Liebe zum Detail. Nicht Massenware bestimmt das Interieur, sondern Einzelstücke, die in jedem Raum zu finden sind.

Zu den vier Zimmern gelangt man über eine Treppe, die aus dem Holz eines früheren Bootssteges angefertigt ist. In unbearbeiteter Form kann der Gast dieses Holz im hellen Frühstücksraum sehen, wo es als Hintergrund für eine Fischplastik dient. Die Fliesen stammen aus Aachen, die Korbstühle von zu Hause von Gut Hülsenhain, die Tische aus einem Rendsburger Möbelgeschäft – und trotzdem wirkt nichts gestückelt, sondern sehr harmonisch. Auch die vier Doppelzimmer sind sehr individuell eingerichet. Jedes trägt einen Namen: Blütezeit, Freizeit, Zeitgeist, und Auszeit „Ich möchte Zeit schenken, die Gäste sollen sich hier entspannen können“, so Inhaberin Frank. Ihre Gäste kommen aus ganz Deutschland, Skandinavien, sogar aus Japan und den USA.

Im Altkreis öffneten gestern auch das Apartmenthaus Hafenspitze in Eckernförde und die Globetrotter Lodge in Ascheffel als „Best Practice Beispiele“ ihre Türen für Kollegen.

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erstellt am 07.Mär.2017 | 05:38 Uhr

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