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Eckernförder Zeitung

09. Dezember 2016 | 18:31 Uhr

neue Halle für die DRK Bereitschaft : „Wir haben endlich ein eigenes Zuhause“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Nach zweijähriger Planungsphase und sechswöchiger Bauzeit ist das Bereitschaftsteam des DRK am Freitag in die neue Halle eingezogen

Eckernförde | „Es ist geschafft“ – so stand es schon in der Einladung und die Erleichterung und Freude darüber, dass die Bereitschaftsmannschaft des DRK-Ortsvereins nun in eine eigene Halle einziehen kann, war am Freitag deutlich zu spüren. Zahlreiche Gäste kamen zur Einweihungsfeier in den Amselweg 2b, darunter Vertreter vieler Feuerwehren und anderer Bereitschaftsdienste, die DRK Kreisvorsitzende Inge Schade – und natürlich die zahlreichen Spender und Unterstützer.

„Wir sind zuhause. Wir sind angekommen“, formulierte Stefan Behrendt, Leiter der DRK-Bereitschaft in seiner Rede und stellte dar, welche Odyssee sein Team in den letzten beiden Jahren bei manchem Einsatz hinter sich bringen musste. Nachdem die Bundeswehr die Unterbringung wegen Eigenbedarfs kündigen musste, waren Einsatzfahrzeuge und Gerätschaften im ganzen Stadtgebiet verteilt. Neben der Preußerkaserne standen sie am Domstag, im Schulweg und bei der Lebenswerft. „Das ist schon schön, die Sachen nicht mehr alle einzeln aufpicken zu müssen. Jetzt ist alles zentralisiert“, sagte Behrendt erleichtert, „wir haben endlich ein eigenes Zuhause!“

Zwei Kranken- und ein Mannschaftstransporter, ein Lastwagen des Katastrophenschutzes sowie ein Küchenanhänger mit Gulaschkanone finden Platz in dem funktionalen 280 Quadratmeter großen Gebäude mit vier Rolltoren. Das Erbbaugrundstück verpachtet die Stadt für rund 80 Euro monatlich an das DRK. „Das war der Grundstock für diese Halle, sonst hätten wir gar nicht anfangen können“, erklärte der DRK-Vorsitzende Wolfgang Bachor in seiner Dankesrede und richtete sich damit an Bürgermeister Jörg Sibbel. Der vertrat am Freitag aber nicht nur die Stadt und die Bürgervorsteherin Karin Himstedt, sondern auch die Elisabeth Eifert Stiftung, die mit 5000 Euro den zweitgrößten Einzelbetrag zu dem notwendigen Bau zugegeben hatte. Die größte Spendensumme kam von der Förde Sparkasse. DRK-Schatzmeister Hans Alpen hatte mutig 10  000 Euro über den Zweckvertrag Los-Sparen beantragt und war am Ende selbst etwas überrascht, dass dem Wunsch entsprochen wurde. „Das ist da erste Mal, dass die Sparkasse einen so großen Betrag ausgeschüttet hat. Dafür bin ich sehr dankbar“, so Alpen. 200  000 Euro kostete der Bau insgesamt. 20  000 Euro kamen durch Spenden zusammen, 80  000 Euro aus der Rücklage. Die restlichen 100  000 Euro werden über 15 Jahre finanziert. „Die Halle wurde in nur sechs Wochen gebaut“, berichtete Architektin Manuela Hanke, die die Halle gemeinsam mit Diplom-Ingenieur Christian Rösmann realisierte und den Bauherren symbolisch einen großen Schlüssel überreichte.

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erstellt am 01.Aug.2016 | 06:19 Uhr

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