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Schüler forschen : Wenn Grundschüler zu Wissenschaftlern werden

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Rund 200 Grundschüler konnten einen Abend lang bei 55 Versuchen Wissenschaft erleben

Altenholz | „Wir wollen den Schülern die Wissenschaft näher bringen“, erklärte die Lehrerin und Initiatorin Gerlinde Freyer die Forschernacht an der Claus-Rixen Schule. Dafür bauten Lehrer, Eltern und Schüler des Altenholzer Gymnasiums zusammen 55 verschiedene Versuche auf, um den Kindern die große Bandbreite der Wissenschaft nahe zu bringen.

Dabei blicken Freyer und ihre Helfer auf zehn Jahre Erfahrung zurück. Die knapp 200 Grundschüler wurden vom Förderverein der Schule mit weißen Forscher T-Shirts ausgestattet und erhielten ein Logbuch, wo die jungen Forscher ihre Versuche eintragen sollten. „Die Kinder sollen sich das nicht nur anschauen und vergessen, sondern auch darüber nachdenken und Lösungen finden“, sagte Freyer.

Dazu fanden sich die Nachwuchsforscher in Gruppen zusammen und liefen die einzelnen Stationen ab. Dort sollten sie zuerst Vermutungen aufstellen, dann den Versuch durchführen und die Ergebnisse schriftlich festhalten. „Quasi wie echte Forscher“, sagte Freyer. Dabei staunten die Kinder über die große Vielfalt. Während vor dem Schulgebäude eine Plastikflasche mithilfe von Druck zu einer Rakete wurde, löschten andere Kinder im Schulgebäude eine Kerze unter Zuhilfenahme von Schallwellen. Auch an der Station von Sven Ronski bildeten sich lange Schlangen. Hier wurden Plastikpfeile mit Federn am Ende in die Luft geschossen. „So sollen die Kinder lernen, warum Baumsamen langsam zu Boden schweben“, erklärte Ronski.

Die Kinder hatten viel Spaß daran, die leuchtenden Pfeile in die Luft zu schießen und vor dem Boden wieder aufzufangen. „Der Spaß soll natürlich nicht zu kurz kommen“, sagte Freyer. Die Forschernacht bietet den Kindern und Lehrern die Chance den Unterrichtsstoff zu vertiefen und einzelne Interessen zu fördern. Im Unterricht sei alles themengebunden. Die Forschernacht belebt alle zwei Jahre das Leben in der Schule. Auch 2019 soll sie wieder die Interessen der Grundschüler wecken und individuell fördern. Bis dahin werden die kleinen Forscher warten müssen.

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erstellt am 21.Mär.2017 | 07:33 Uhr

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