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Eckernförder Zeitung

11. Dezember 2016 | 14:59 Uhr

Landjugend Osdorf : Vorfreude bei der LaJu: Gruppenraum nimmt Formen an

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Nach drei Jahren der Suche freuen sich die Mitglieder der Landjugend Osdorf und Umgebung über die Entwicklung in ihrem neuen Gruppenraum in Noer

Osdorf | Dass ein 1870 gebauter ehemaliger Jungviehstall mal zu einem schönen Aufenthaltsraum werden würde, in dem die Landjugend ihre Sitzungen abhalten kann, das hätte früher wohl niemand für möglich gehalten. Doch mit vereinten Kräften konnte dieses Projekt realisiert werden.

Die Landjugend investierte 2000 Stunden in dem Umbau des ehemaligen 135 Quadratmeter großen Stalles. Das Gebäude wurde mit einer neuen Isolierung ausgestattet, und eine Küche wurde eingebaut, zudem ein großer Aufenthaltsraum. Auch die Fenster sind neu. Verkleidet ist der Innenraum mit Spanplatten. „Das soll auch erstmal so bleiben. Wir finden, das gibt dem Raum Charme“, sagte der Vorsitzende Sebastian Brien. Noch ist aber nicht alles fertig. Vermieter und LaJu-Mitglied Karsten Winder sorgte noch für ein neues Dach über dem Raum.

Seit Ende September werkeln die 40 Mitglieder der Landjugend nun schon an ihrem neuen Gruppenraum. „Das Schlimmste, was dabei passierte, war ein gebrochener Daumen“, scherzte Winder. Bevor die Landjugend jedoch endgültig in ihr neues zu Hause ziehen kann, müssen noch Restarbeiten abgeschlossen werden. „Wir müssen noch die Nebenräume verspachteln, den Boden versiegeln und streichen. Die sanitären Anlagen fehlen auch noch“, sagte Sebastian Brien. Um das Projekt realisieren zu können, gaben alleine die Gemeinden Osdorf und Noer gemeinsam 8000 Euro für den Umbau. Weitere Spenden kamen von Privatpersonen und einigen Firmen aus der Umgebung. „Besonders die Firmen Jöhnk aus Gettorf und Maurischat aus Osdorf haben uns sehr geholfen“, berichtete der Vorsitzende. Während die Firma Jöhnk einen Großteil des Materials für den Innenausbau zur Verfügung stellte, stand die Tischlerei Maurischat auch mit vielen Ratschlägen zur Seite.

Graf Gero von Gersdorff, der Juniorchef der Firma Jöhnk, kam vorbei und bestaunte die Fortschritte im Raum. „Es freut mich, dass das Material euch so sehr geholfen hat“, erklärte er. Auch die Mitglieder der Landjugend freuen sich über den Fortschritt. „Wir sind allen Spendern unglaublich dankbar und wollen für alle eine Einweihungsparty schmeißen, um uns angemessen für diesen luxuriösen Raum zu bedanken“, betonte die erste Vorsitzende Marie Radmer. Dafür ist ein Datum Ende Juni angedacht.

Die Landjugend freut sich, dass ihre Odyssee damit ein Ende hat. Nachdem für ihren alten Raum in Borghorst Eigenbedarf angemeldet wurde, zog die LaJu vor drei Jahren in einen Raum in Krusendorf. „Der war aber von Anfang an als Provisorium gedacht“, betonte Sebastian Brien. Es begann die Suche nach einer längerfristigen Bleibe. Zusammen mit der Gemeinde Osdorf wurde lange über einen Ort gesprochen, ohne, dass man eine Einigung erzielen konnte. „In dem Moment kam Karsten und sagte, wir könnten zu ihm kommen“, sagte Marie Radmer. Der aktuelle Mietvertrag läuft über zehn Jahre. „Danach setzen wir uns zusammen und gucken was los ist. Ich habe ihnen den Raum ja auch angeboten, weil ich, weiß, dass die ganz vernünftig sind“, erklärte Karsten Winder. Als dann der Ort feststand, erfuhr die Landjugend eine Menge Unterstützung. „Wir bekamen so viele Spenden, damit haben wir selber nicht gerechnet. Wir freuen uns über diese riesige Wertschätzung enorm“, betonte Sebastian Brien. Besonders wichtig war ihm, dass der Ofen „Bullerjan“ wieder einen Platz im Raum gefundenen hat. „In diesem Raum werden sie lange Spaß haben und hier stören sie auch niemanden“, freute sich Karsten Winder. Auch die Mitglieder der Landjugend freuen sich auf den Moment, wenn der Raum endgültig bezugsbereit ist. Bis dahin bleiben sie in Krusendorf.

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erstellt am 11.Mai.2016 | 06:11 Uhr

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