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Eckernförder Zeitung

06. Dezember 2016 | 17:04 Uhr

Neues Fahrzeug für die Wehr : Vorfreude auf das neue Löschfahrzeug

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Feuerwehr Kochendorf wird 2017 besser ausgestattet / Keine höhere Hundesteuer

Windeby | Die Sorgen der Freiwilligen Feuerwehr Kochendorf sind bei der Gemeinde angekommen. Einstimmig hat die Gemeindevertretung am Montagabend sowohl den Bedarfsplan der Brandschützer als auch den Kauf eines Löschfahrzeuges beschlossen. Die Kosten für das Fahrzeug belaufen sich voraussichtlich auf rund 250  000 Euro. Abzüglich eines Kreiszuschusses bleiben bei der Gemeinde selbst etwa 200  000 Euro hängen. Ausgeschrieben werden soll ein Fahrzeug des Typs LF/10, das das in die Jahre gekommene LF/8 der Wehr ablösen soll. Der Bauausschussvorsitzende Klaus Kaschke (SPD) stellte klar, dass auch beim Gerätehaus Handlungsbedarf bestehe. Daher seien 10  000 Euro als Planungskosten in den Haushalt eingestellt worden. Nun müsse abgewogen werden, ob eine Erweiterung des Gebäudes ausreiche oder doch ein Neubau erforderlich sei.

Unterschiedlicher Meinung waren die Gemeindevertreter da schon in puncto Hundesteuer. Die Vorlage des Amtes wurde bereits auf der Finanzausschusssitzung abgelehnt. Diese sah vor, die Steuer für den ersten Hund von derzeit 30 auf 50 Euro zu erhöhen. Außerdem könnten Hundehalter bei Nachweis eines Hundeführerscheins eine Ermäßigung erhalten. Godber Peters von der Amtsverwaltung empfahl zudem, die Fälligkeit der Steuer von Vierteljahresraten auf einen Jahresbetrag abzuändern. Der Verwaltungsaufwand, der bereits durch Mahnungen und Vollstreckungen bei 29 Euro pro Fall liege, würde sich dadurch mindern. „Unsere finanzielle Lage macht es nicht erforderlich, höhere Steuern zu nehmen“, sagte der Finanzausschussvorsitzende Ralf Koberg (FWG)

Klaus Kaschke griff den Antrag der auf der Gemeinderatssitzung fehlenden Gabriele Pochhammer (FWG) auf, die im Finanzausschuss vorgeschlagen hatte, ganz auf die Hundesteuer zu verzichten. Angesichts der Verwaltungskosten mache diese keinen Sinn, so das Argument. Für die Abschaffung der Hundesteuer in Windeby stimmten anschließend mit Kaschke und Heiko Basener (FWG) nur zwei Vertreter. Für den Antrag der Verwaltung über erhöhte Steuersätze stimmte lediglich Bürgermeister Peter Pietrzak (SPD). Eine Mehrheit gab es für den Antrag von Monika Ulbricht (FWG). Dieser sieht die bisherigen Steuersätze vor, die in einem Jahresbetrag fällig werden. Zudem wird es keine steuerliche Privilegierung für Hundezüchter („Zwingersteuer“) geben.

Die Gemeinde geht ins neue Jahr mit einem Rücklagenbestand von voraussichtlich 434  000 Euro. Durch den Aktienkauf bei der SH Netz AG und die Anschaffung von Weihnachtsbeleuchtung wurden bereits in diesem Jahr 205  000 Euro entnommen. Der Haushalt 2017 wird durch den Kauf des neuen Löschfahrzeuges beansprucht werden. Die Schulden über noch 49  000 Euro sollen 2018 abgelöst werden. 

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erstellt am 30.Nov.2016 | 06:04 Uhr

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