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Eckernförder Zeitung

04. Dezember 2016 | 01:01 Uhr

Damper Hafenfest : Von Tigern, Schwänen und Piraten

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Hafenfest am Damper Südhafen war ein Publikumsmagnet und begeisterte Einheimische und Touristen

Bei strahlendem, hochsommerlichem Wetter begrüßte das Areal um die Südspitze des Damper Yachthafens die zahlreichen Besucher am Sonnabend zum diesjährigen Hafenfest der Ferienanlage. Von 11 bis 23 Uhr wurden den Gästen zahlreiche Aktivitäten geboten: von einem die Veranstaltung eröffnendem ökumenischen Gottesdienst über zahlreiche musikalische Liveauftritte, wie dem Duo „InTaKt“ aus Schleswig und einem kleinem aber feinen Kunsthandwerkermarkt rund um die Hafenspitze bis zu einem Kinderfest mit Hüpfburg, Bobby Car Parcours und einer Schminkstation für Kinder. Auch für das leibliche Wohl war durch die Gastronomie des Ostsee Resorts Damp gesorgt worden. So glühten die Barbecue-Grills mit der Sommerhitze um die Wette und hielten Köstlichkeiten wie zum Beispiel Grilled Pork und knusprige Bratwurst zur Stärkung zwischendurch bereit.

Die vielen jungen Gäste favorisierten eindeutig die Kinderaktivitäten des Festes, die mit viel persönlichen Engagement begleitet wurden, und hatten kaum Augen für die Stände und das vielfältige Sortiment der Kunsthandwerker.

Neben handgefertigten Segeltuchtaschen und Kissen aus Segelstoff, Echtschmuck aus Halbedelsteinen, bemalten Steinen, Tüchern und Schals und liebevoll selbstgenähten Waldorfpuppen zog auch ein Stand aufgemacht und dekoriert im Wikingerstil für authentisch gefertigte Trinkhörner aus Kuhhorn die Aufmerksamkeit der Hafenfestbesucher auf sich, die dem Standbetreiber in historischer Wikingerkleidung bei dem Fertigungsprozess der altertümlichen Trinkgefäße zusehen konnten.

Während also die großen Besucher des Hafenfestes an den Auslagen der Stände Gebrauchsgegenstände und Souvenirs erstehen konnten, in der Sonne bei kühlen Getränken des Yachthafen Bistro das sommerliche Treiben an der Hafenpromenade und auf dem Festgelände beobachteten konnten oder sich an den Informationsständen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger(DGzRs) und der deutsche Verein „One earth, one ocean“ (OEOO) mit Auskünften zu Themen wie Sicherheit auf See und Meeresverschmutzung versorgen konnten, hatten die kleinen Besucher des Hafenfestes die Möglichkeit, ihre Fahrkünste im Bobby Car-Parcours zu erproben, ausgiebig auf der Hüpfburg zu toben oder sich in Nachwuchspiraten, kleine Tiger und schöne Schwäne verwandeln. Hierbei halfen ihnen zwei Mitarbeiterinnen des „Fun & Sport“ Zentrums des Ostseebad Damp Ressorts. Lena Matzen, Ausbildende, und Vanessa Oellrich, aktuell Praktikantin, waren von 12 bis 18 Uhr im Einsatz, um nach bereitliegenden Vorlagen und individuellen Wünschen innerhalb von 15 Minuten pro Kind gefährliche Augenklappen und Totenköpfe, Schnurrbart-Haare, Eiskristalle und Schwan-Silhouetten auf die Gesichter der jungen Gäste zu zaubern. Circa 40 Kinder ließen sich an diesem Tag verwandeln.

Beide Masken-Künstlerinnen waren sich einig, dass vor allem bei den Mädchen die Verwandlung zum Schmetterling, Schwan oder zur Eisprinzessin im Vordergrund stand wohingegen bei den Jungs die Piraten,- oder Tigermaske Konjunktur hatte. Benni aus Bad Bramstedt (6 Jahre), der auf dem, an den Ressort grenzenden Campingplatz Booknis zusammen mit seiner Familie Urlaub macht, hatte es sichtlich schwer, sich zwischen der kurzzeitigen Verwandlung zum Clown oder zum Pirat zu entscheiden. Letztendlich fiel seine Wahl auf den Clown und Benni war sichtlich beglückt über die Verwandlung, zu der nur noch das passende Outfit, so seine Meinung fehlte. Doch dafür war es an diesem wunderbaren Sommertag am Damper Hafen entschieden zu warm, verkündete er, als er sich von seiner Maskenbildnerin verabschiedete. Clown-Sein geht auch ohne Kostüm. Wie recht er damit hat.
 


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erstellt am 29.Aug.2016 | 06:00 Uhr

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