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Eckernförder Zeitung

07. Dezember 2016 | 13:29 Uhr

Abschied : Von der Ruhr an die Ostsee

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Dirk Bielefeld, Wachleiter der DLRG Eckernförde, hat nach 20 Jahren seinen aktiven Dienst als Standort-Chef beendet.

Eckernförde | Er will Eckernförde auch in Zukunft treu bleiben, obwohl er jetzt nicht mehr der Leiter der DLRG-Wachstation ist: Nach 20 Jahren hat Dirk Bielefeld (69) für sich entschieden, dass es an der Zeit sei, Jüngeren Platz zu machen. „Nachwuchs ist genug vorhanden“, sagt der ehemalige Polizeibeamte, den es Sommer für Sommer von Witten an der Ruhr ins Ostseebad gezogen hat. „Ich wäre nicht nach Eckernförde gekommen, wenn ich mich hier nicht zu Hause gefühlt hätte“, so Bielefeld.

Seit 1968 ist der 69-Jährige Mitglied der DLRG. In Eckernförde hat er die Grundmannschaft für den Standort aufgebaut. Mittlerweile gehören in der Hauptsaison 18 Rettungsschwimmer zum Team, in der Nebensaison 7. Zum Abschied und als Dank für die geleisteten Dienste in diesen Jahren überreichte der DLRG-Landesgeschäftsführer, Thies Wolfhagen, im Namen des Präsidenten des Bundesverbandes, Hans-Hubert Hatje, eine Urkunde. Des Weiteren gab es die persönliche Sonnenschutzcreme und die Holsteiner Lotsenwurst. „Die muss es sein, denn du hast uns als Lotse geführt“, sagte Wolfhagen. Von Björn Fischer, Vorsitzender der Ortsgruppe, gab’s ein rotes T-Sirt. Den Tag mit einer Tasse Kaffee beginnen – die Gewohnheiten Bielefelds sind seinem Team bestens bekannt. Zum Abschied überreichte Philipp Parcher im Namen aller Mitglieder einen Präsentkorb, unter anderem mit der geliebten Kaffeesorte. So ganz möchte Bielefeld dann doch nicht auf „seine“ Station verzichten. Für 2017 hat er sich bereits für die ersten und die letzten 14 Tage der Saison eingetragen. „Aber neun Wochen übers Jahr verteilt möchte ich nicht mehr“, bekräftigte Bielefeld seinen Rücktritt als Wachdienstleiter. Der ehrenamtliche Dienst als Rettungsschwimmer ist für junge Leute attraktiv. „60 Prozent unserer Mitglieder sind zwischen 16 und 24 Jahre alt“, sagt Landesgeschäftsführer Wolfhagen, so dass die DLRG im Vergleich zu anderen Vereinen keinen Mangel an Nachwuchs hat. „Der erste ’Urlaub’ ohne die Eltern“, die Förderung von Teamgeist und die verantwortungsvolle Arbeit seien Gründe genug, um sich ehrenamtlich bei der DLRG zu engagieren, so Wolfhagen.

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erstellt am 13.Sep.2016 | 06:16 Uhr

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