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Eckernförder Zeitung

06. Dezember 2016 | 15:12 Uhr

Viel Kunst und Kultur auf Carlshöhe

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Tag der offenen Tür im neuen Stadtteil am Noor / Besucher blicken hinter die Kulissen der Ateliers, des Carls und des Fitnessstudios

Ascheffel | Tag der offenen Tür auf Carlshöhe – gestern gab es wieder viel zu sehen, hören und staunen, was sich auf dem ehemaligen Militärgelände in den vergangenen Jahren alles entwickelt hat. Bereits fünfeinhalb Jahre ist es her, dass der Umbau der ehemaligen Kaserne zu einem neuen Stadtteil von Eckernförde begann. Dennis Jansen aus Waabs war an diesem Tag für das Informationsbüro zuständig. Er erzählte jedem, der es wissen wollte, wie es zum Beispiel derzeit um die Bauvorhaben rund um die Carlshöhe steht. Das La Vida Fitnessstudio konnte zwar dieses Jahr nicht ihr Zumba Event anbieten – sie waren mit zwei Teams beim zeitgleich stattfindenden Eckernförder Staffellauf dabei –, es gab aber für alle die Möglichkeit, sich das Studio einmal anzusehen und Fragen loszuwerden. Jan Petersen aus Fahrdorf nutze den gestrigen Tag, um sich die Arbeiten seiner Bekannten Stefanie Dürkop einmal anzusehen. „Glowing Ice“ heißt das Werk, dass derzeit von ihr in der Galerie ausgestellt ist, zu dem die Künstlerin während eines vierwöchigen Islandurlaubs inspiriert wurde. Reni Christians und Thea Overbeck kamen extra aus Jübek angereist. „Immer wenn ich hier in der Carlshöhe vorbeifuhr, fragte ich mich, was es denn hier mittlerweile alles so gibt. Heute haben meine Freundin und ich beschlossen, einmal gezielt herzufahren, und wir sind wirklich erstaunt, wie viele Künstler sich hier in den letzten Jahren angesiedelt haben“, erzählte Overbeck. Beide Damen fanden großen Gefallen an der Skulptur „Grenzgängers Lust - Fliegender Fisch“ von Silke Reinhold. Jens-Peter Geuther aus Kiel war total begeistert von den zehnminütigen Schattenspielen, die Joanna Nell halbstündig vorführte. „Das Reduzierte und Einfache gefällt mir an dieser Art Kunst“, sagte er, nachdem er das Stück gleich zweimal gesehen hatte.

Für die musikalische Untermalung des Tages sorgten gleich mehrere Konzerte. Beim ersten Carslhöher Atelierkonzert stellten Susanne Dieudonné und Bianca Grabowski Werke aus bekannten Operetten vor und auch in der Galerie gab es eine gemeinsame Jazz-Jerformance von Susanne Wegener, Björn Lücker und Hannes Wienert. Das Carls öffnete gestern ebenfalls seine Türen weit. Zwar jagt gerade im Sommer dort häufig eine Veranstaltung die nächste, aber am Sonntag hatte man sogar Gelegenheit, hinter die Bühne zu schauen und auch selbst mal die dort aufgebauten Instrumente zu probieren. Diese Gelegenheit nutze auch Andreas Loh aus Berlin, der gerade in Eckernförde seine Familie besucht. Er ist Pianist und gibt deutschlandweit Konzerte. „Ich habe die Überlegung, diesen Saal hier zu buchen und hier ein Konzert zu geben“, sagte er, nachdem er sehr zur Freude der Anwesenden zwei Stücke auf dem Klavier spielte, um sich einem Eindruck von Klang und Atmosphäre zu verschaffen. Christian Mews aus dem Carls-Management lud außerdem noch ab 20 Uhr zum Public Viewing ins Carls ein. „Eigentlich wollten wir die EM gar nicht übertragen, aber es gab so viele Nachfragen, dass wir dann vor einer Woche erst doch entschieden haben, zumindest die Spiele der Deutschen zu zeigen“, sagte er. Da das Carls aber an einigen Spielterminen bereits anderweitig vermietet ist, werden einige Spiel auch auf der Terrasse des Cafe Emma’s gezeigt. Auch dort werden dann Getränke und Barbeque angeboten, damit dem Fußballfest nichts im Wege steht.

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