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Eckernförder Zeitung

10. Dezember 2016 | 17:40 Uhr

BogenSchützen im Hüttener Forst : Turnierpremiere wird zum Volltreffer

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Gelungene Premiere: Rund 150 Teilnehmer beim ersten Bogensportturnier in den Hüttener Bergen

Hütten | Die Verantwortlichen der Bogensparten des SV Kochendorf, des TSV Selk und von Altmühl Bogensport können aufatmen. Die Herausforderung in der Försterei Hütten erstmalig ein Bogensportturnier auszurichten, ist ihnen unter der Regie von Ulf Krieger vollauf gelungen. Zufrieden waren auch die rund 150 Teilnehmer zwischen von acht und 70 Jahren.

Lob gab es auch von Revierförster Thomas Kahn: „Die Aktiven haben sich sehr leise verhalten. Die hat man gar nicht gehört“. Mit dieser Veranstaltung erhoffen sich die Veranstalter, dass der Wettbewerb im Turnier-Kalender einen Spitzenplatz erhält. „Ich komme gerne wieder“, sagte Stig Fischer aus dem dänischen Aarhus. „Mit dem Parcours und den Zielen sind wir absolut zufrieden. Wir danken den Landesforsten, denn es ist nicht leicht, einen geeigneten Veranstaltungsort zu finden“, betonte Krieger. Er hat mit seinem Team, auf dem rund 170 Hektar großen Gelände der Försterei einen anspruchsvollen Kurs errichtet. Dabei galt es, etwa 40 Höhenmeter auf einer Gesamtstrecke von zehn Kilometern zurückzulegen. Dafür benötigten die Aktiven rund fünf Stunden.

Die fünf Personen pro Gruppe schossen dabei auf 32 Ziele in Form von lebensechten Tiernachbildungen aus Spezialschaum (3 D-Tiere). Je nach Größe des Tieres lagen die Entfernungen zwischen fünf und 50 Metern. Jeder Schütze konnte mit bis zu drei Pfeilen punkten. Dabei waren die Entfernungen den Schützen nicht bekannt. Die Schwierigkeit bestand also darin, die Zielgröße und Entfernung richtig einzuschätzen. Erschwerend kam hinzu, dass Bodenwellen, Schatten und Bäume die richtige Einschätzung nicht gerade vereinfachten. „Das ist bewusst so gemacht und erhöht die Anforderungen an die Aktiven“, erläuterte Krieger. Geschossen wurden mit so genannten Primitivbögen, Langbögen und Jagdrecurvebögen. Sie bildeten jeweils eine eigene Wertungsklasse. Der Kraftaufwand für den Bogen war recht unterschiedlich. Er reichte von 15 bis 60 Pfund. Technische Hilfsmittel gibt es nicht. Da war ein gutes räumliches Sehen und eine gute Schusstechnik gefragt. Auch konditionell waren die Aktiven gefordert. „Das bringt einfach Spaß“, erklärte der 14 Jahre alte Finn-Ole Hansen (TSV Doppeleiche Jagel), der zunächst mit der Leichtathletik begann und seit drei Jahren sich diesem vielseitigen Sport widmet. Mit Erfolg, denn er gewann seine Altersklasse.  

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