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Stiftung : Theatergruppe spendet 1000 Euro an „Sigrid Köhler Stiftung“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Theatergruppe Neuwittenbek spendet der „Sigrid Köhler Stiftung“ 1000 Euro. Das Geld kam unter anderem bei Vorstellungen zusammen.

Neuwittenbek | Die Theatergruppe Neuwittenbek hat während ihrer diesjährigen Theateraufführungen Spenden gesammelt. Das Ergebnis waren 1000 Euro, die die Gruppe an die „Sigrid Köhler Stiftung“ übergeben hat.

Hans Carstensen nahm als Stiftungsvorstand den Scheck entgegen. Carstensen war zur letzten Aufführung vom Stück „Rabtz op den Campingplatz“, in der Alten Scheune gekommen. Nach der Vorstellung erfolgte die feierliche Scheckübergabe. „Hans Carstensen war sehr gerührt, er wusste zwar, dass er eine Spende für die Stiftung bekommt, aber nicht, dass es sich um 1000 Euro handelt“, sagte Jürgen Detje von der Theatergruppe.

Die „Sigrid Köhler Stiftung“ wurde von einer Neuwittenbekerin ins Leben gerufen, die nach ihrem Tod ihr Vermögen in eine Stiftung umwandelte. Diese setzt sich für verschiedene Projekte in der Gemeinde ein.

Die Theatergruppe Neuwittenbek hatte die Eintrittspreise in diesem Jahr um einen Euro erhöht. „Das Geld wollten wir bewusst nicht in die eigene Kasse wirtschaften, sondern etwas Gutes damit tun“, so Detje. Weiteres Geld kam durch den Kuchenverkauf zusammen, den die Theatergruppe an Spielnachmittagen anbietet.

Die Gruppe sei sehr zufrieden mit ihren Vorstellungen, die durchweg gut besucht waren. „Wir hatten immer ein tolles Publikum, bei denen das Stück sehr gut ankam“, schwärmte Detje.

Die Theatergruppe Neuwittenbek wurde im Winter 1952/53 von dem damaligen Schulleiter Christian Hansen unter dem Dach der Neuwittenbeker Volkshochschule gegründet. Das erste Stück war noch in hochdeutsch geschrieben, danach wurde nur noch auf plattdeutsch gespielt. Die Theateraufführungen fanden auf der Bühne der Gastwirtschaft „Zur Linde“, meistens bei Dorfabenden, verbunden mit einer Tanzveranstaltung, statt. Mit der Schließung des Gasthofs „Zur Linde“ zum Jahresende 1999 wurde der Theatergruppe auch ihre Spielstätte genommen. Zwei Jahre lang fanden keine Aufführungen statt. Im Frühjahr 2002 ergriffen die Schauspieler dann die Initiative und bauten in der Alten Scheune„ auf dem Hof Radbruch eine eigene Bühne auf, um wieder Theater spielen zu können. Seitdem hat sich die Alte Scheune als Spielstätte bewährt; sie hat nur einen Nachteil: Zu jedem Stück muss die Bühne vollkommen neu aufgebaut und nach der letzen Vorstellung wieder abgebaut werden. Zum Glück hat die Theatergruppe mit Bernhard Seifert, der von Beruf Tischler ist, und seinen Brüdern, ein handwerklich geschicktes Team für diese Aufgabe

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erstellt am 24.Mär.2017 | 06:17 Uhr

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