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Eckernförder Zeitung

07. Dezember 2016 | 11:47 Uhr

marathon-PREMIERE : Strecke und Wetter fordern die Läufer

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

14 Teilnehmer gingen am Sonnabend beim Marathon oder Halbmarathon auf den Rundkurs „Rund um das Alte Seminar“ an den Start. Eine Fortsetzung im nächsten Jahr ist geplant.

Temperaturen um die 20 Grad Celsius konnten die Teilnehmer des Marathons oder Halbmarathons auf dem Rundkurs „Rund um das Alte Seminar“ am Sonnabend nicht davon abhalten, ihre Runden zu drehen. Immer wieder kam ein Läufer am Dorfplatz Norderstraße/Bergstraße vorbei, trank etwas und drückte sich einen mit Wasser vollgesogenen Schwamm auf die Stirn oder tauchte sein Cappy ins Wasser, bevor er es sich wieder auf den Kopf setzte und zu einer neuen Runde startete. Durch die Bergstraße ging es zur Riesebyer Straße, in der die Läufer Richtung Norderstraße liefen, um in dieser Straße eine weitere Runde abzuschließen. Eine war eineinhalb Kilometer lang, 14 mussten für einen Halbmarathon, 28 für einen Marathon bewältigt werden.

Zu Beginn mussten die Läufer noch einen Abstecher in die Straße Im Grund machen und hier eine kurze Runde laufen, damit am Ende die Marathondistanz von 42,195 Kilometern oder die Halbmaratonstrecke von 21,1 Kilometer erreicht wurde. „Allein aufgrund der Höhenmeter ist die Strecke schwer zu laufen“, sagte Thomas Lemm, der den Lauf mit Klaus-Dieter Nielsen, genannt „Klicky“, Meike Nielsen, Jördis Lemm, Regina Nielsen, Kirstin Hansen und Gunter Möller organisiert hatte. „Bestzeitentauglich ist der Kurs nicht.“ Die Entscheidung, ob Halbmarathon oder doch gleich der Marathon, blieb den Teilnehmern überlassen.

14 Teilnehmer gingen am Sonnabend bei der Premierenveranstaltung in Borby an den Start. „Einige haben abgesagt, weil sie Angst wegen der Temperaturen hatten“, so Thomas Lemm.

Die Idee zu der Laufveranstaltung entstand, nachdem acht Läufer an Himmelfahrt in diesem Jahr einen Halbmarathon gelaufen waren. „Das kam bei den Zuschauern unglaublich gut an“, berichtete Thomas Lemm. Zudem gab es bis vor einigen Jahren ein Radrennen rund um das Alte Seminar. „Die Idee fand ich klasse.“ Allerdings sei die Organisation eines Radrennens sehr aufwendig.

„Wir wollten Borby beleben“, sagte er. Gesagt, getan. „Alle zuständigen Stellen haben uns bei der Organisation so geholfen, dass es kein Problem dargestellt hat“, so Lemm und fügte hinzu, dass Schlachter Carsten Holtdorf sich sorfort bereit erklärt hatte, für Gegrilltes und Getränke zu sorgen. Auch die DRK-Bereitschaft Eckernförde war vor Ort. Einige Musiker der Stoker-Jazz-Band und der Borby Dixies waren ebenfalls gekommen und machten gemeinsame Sache, um die Läufer musikalisch anzufeuern.

Der Startschuss fiel auf dem Dorfplatz Norderstraße/Bergstraße. Zur Erfrischung standen Getränke bereit und ein Rasensprenger wurde aufgebaut. Zudem gab es einen Wasserbehälter, in den die Läufer Schwämme oder auch Mützen tauchen konnten, um sich Abkühlung zu verschaffen.

Nach 28 Runden, drei Stunden, 50 Minuten und 44 Sekunden war es geschafft: Frank Springfeld (48) überquerte als erster Teilnehmer die Ziellinie. Er hat schon einige Marathonläufe hinter sich, „aber dieser war absolute Härte“. Denn es mussten einige Höhenmeter überwunden werden. „Das Schlimmste ist das Bergablaufen“, sagte der Windebyer. Denn dann gebe es Schläge in Knie und Oberschenkel. Morgens sei er schneller gelaufen, als es noch nicht so warm war. Durch die Anstiege sei es aber irgendwann nicht mehr schneller gegangen, sagte Springfeld selbstkritisch. Am Ende hat es aber gereicht, um als Erster ins Ziel zu kommen. Schnellste Frau wurde Anja Andresen-Christ mit einer Zeit von vier Stunden, 33 Minuten und 40 Sekunden. Am Ende gab es für jeden Teilnehmer eine Urkunde und eine Medaille. „Es ist ein toller Erfolg. Ich bin unglaublich stolz“, zog Thomas Lemm ein positives Fazit. „Die Veranstaltung wird so gut angenommen, sie wird nächstes Jahr wieder stattfinden.“

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