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Eckernförder Zeitung

08. Dezember 2016 | 05:13 Uhr

Obstsaison : Sträucher voller pflückreifer Beeren

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Bislang gute Qualität bei Erdbeeren, Himbeeren und Äpfeln / Pflückzeit für Frischobst auf dem Obsthof Stubbe an der Schlei.

Rieseby | Die Sträucher mit Johannisbeeren und Himbeeren hängen voll. Das nicht zu heiße und dabei auch feuchte Wetter hat die Früchte auf dem Obsthof Stubbe ordentlich wachsen lassen. Mit der bisherigen Qualität und Menge ist Geschäftsführer Johann Peter Kruse sehr zufrieden. Fast im Wochenrhythmus können weitere Beeren und später Kernobst zur Ernte freigegeben werden. Die Erdbeeren laufen schon ein paar Wochen, „jetzt kommen die besonders süßen Sorten an die Reihe“, sagt Kruse.

Auf rund 1,8 Hektar wachsen die Erdbeeren, die es auch dem Ehepaar Marlene und Klaus Schmid aus Kappeln angetan haben. Sie kommen jede Woche einmal vorbei. Haben sie Zeit, dann gehen sie erst im Hofcafé frühstücken, um dann ihr Früchte selber zu pflücken. Sie kommen für Erdbeeren, später Äpfel und vor allem aber für die Himbeeren.

„Himbeeren sind für uns mit die wichtigste Frucht“, sagt Kruse. Die Beeren zu ziehen, das sei besonders schwer, sagt auch sein Sohn Moritz Kruse. Er ist Gesellschafter und seit dem Frühjahr auch aktiv im Unternehmen. Himbeerpflanzen sind sehr empfindlich und anfällig für Wurzelkrankheiten, deshalb würden die Früchte eher weniger angebaut. Auf ihren zwei Hektar Himbeerenkulturen laufe es aber sehr gut, sagt Moritz Kruse. Und reif seien die Beeren jetzt auch. Er habe sie schon im Müsli probiert und sie waren herrlich. Und so sind er und zwei Mitarbeiter in den Kulturen und ernten für den Verkauf.

Seit sechs Jahren ist Aurel Manole auf dem Obsthof. Er mag seine Arbeit, die sehr vielseitig ist und die Früchte natürlich auch. Frischer als vom Feld oder Strauch könnte man sie ja auch nicht bekommen, stellen Schmids aus Kappeln fest. Sie kaufen auch gerne größere Mengen, um das Obst einzufrieren und später Marmelade einzukochen.

Frisch im Angebot sind jetzt auch die roten Johannisbeeren. Die Sträucher mit Blick auf die Schlei hängen prall voll. Später folgen noch Stachelbeeren, schwarze Johannisbeeren und ab Ende Juli, Anfang August auch die ersten Äpfel, sagt Kruse.

Das dürfte auch die Zeit sein, wo die Sauerkirschen pflückreif sind. Die Süßkirschenernte fiel in diesem Jahr hingegen zu 90 Prozent aus, sagt Johann Kruse. Zur Zeit der Kirschblüte muss es Frost gegeben haben, dem fast alle Blüten zum Opfer fielen.

Pflückerlebnisse können Besucher aber dennoch genießen. „Für Familien sind das immer besondere Tage“, sagt der Geschäftsführer. Dann rennen alle mit Körbchen los und sammeln. „Wir sind auf die Selbstpflücker angewiesen“, sagt Kruse weiter. Mit ihren 30 Mitarbeitern und teils sehr langjährigen Erntehelfern würden sie sonst manchmal gar nicht nachkommen. Vor allem dann, wenn zuviel Obst zu schnell und gleichzeitig reift, was passiert, wenn es zu warm sei. Auf seine zuverlässigen Mitarbeiter, viele von ihnen kommen aus Rumänien, ist Kruse sehr stolz.

Das sei ein sehr gutes Team auf den Anlagen und auch im Café, das Marzena Amelung leitet. Sie gehört schon 22 Jahre zum Team. Bei ihr finden Besucher das frische Obst der Plantage verarbeitet zu herrlichen Torten und Kuchen. Wer Inspiration sucht, findet sie dort ganz bestimmt. Dass immer schön frisches Obst nachwächst, dafür sorgt Corinna Jäckel, Tochter von Johann Kruse. Sie ist studierte Obstbauerin und hat den Überblick über die richtigen Sorten und Standorte der Pflanzen. Nun hofft das ganze Team darauf, dass der Sommer noch etwas Sonne mitbringt, denn für die richtige Süße der Früchte sorgt die Sonne.

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erstellt am 06.Jul.2016 | 06:33 Uhr

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