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Eckernförder Zeitung

09. Dezember 2016 | 18:27 Uhr

Aschbergsingen : Stimmenvielfalt auf dem Aschberg

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Aschbergsingen – Tradition im 36. Jahr fortgesetzt / Mehrere hundert Sänger stimmen Volkslieder an

Ascheffel | Mehrere hundert Menschen beteiligten sich am Wochenende am traditionellen Aschbergsingen an der Globetrotter Lodge. Bereits vor 36 Jahren kam Pastor Jochen Senft auf die Idee, auf dem Aschberg Volkslieder zu singen. Zu diesem Zweck ließ er eigens ein Liederbuch anfertigen. Jetzt war es wieder soweit. Viele Sänger kamen und stimmten die Volkslieder an.

Senfts Idee wurde schon damals gut angenommen und blickt auf eine erfolgreiche Tradition. Pastor Frank Boysen aus Gettorf begleitet seit sieben Jahren das Konzert. Nach dem Tod von Pastor Senft vor vier Jahren sollte sein Werk auf gar keinen Fall aufgegeben werden, und so pflegt Boysen die Tradition, damit in der malerischen Umgebung weiter Volkslieder erklingen.

Auf diese Weise wurde an diesem Abend auch Pastor Senft gedacht, dessen Name noch immer die Liederbücher ziert. Unterstützt wurde Pastor Frank Boysen dabei von seiner Frau Birte und der Musiklehrerin Rike Früchtenicht. Sie stimmten die Lieder an und gaben mit der Gitarre den Takt vor.

Schon am Anfang des Konzertes gab Boysen die Richtung vor. „Meine Freunde. Lasst uns die Wolken einfach wegsingen“, rief er der Menge zu. Vor allem die siebenjährige Jessica nahm ihn beim Wort und sang jedes Lied aus voller Kehle mit. „Ich mag vor allem die Kinderlieder. Die klingen hier auf dem Berg so schön“, sagte sie lachend. Schon im letzten Jahr war sie mit ihrer Familie da und wollte unbedingt wieder dabei sein.

Die Stimmung auf dem Aschberg war sehr gelöst und familiär. Vollkommen Fremde Menschen teilten sich ein Liederbuch und sangen zusammen. „Das macht das Konzert aus. Es geht um Gemeinschaft“, erklärte Frank Boysen nach dem Konzert. Vor allem plattdeutsche Lieder, wie „dat du min leevsten büst“ erfreuten die Gäste sehr.

Das traditionelle Konzert wartete in diesem Jahr jedoch mit einer Neuerung auf. Der Posaunenchor Hütten spielte zum Aufwärmen, um den Gästen einen besonderen Empfang zu bereiten. Unterstützt wurde der Chor dabei aus Kiel, Krusendorf und Gettorf. Zum Abschluss des Empfangskonzertes spielte der Posaunenchor von der Aussichtsplattform des Turms in rund 20 Meter Höhe das „Turmstück in G“. So wurden die Gäste schon von weitem musikalisch begrüßt und konnten sich auf den Abend einstimmen.

Auch mit dem Wetter hatten die Veranstalter Glück. Der erste Regentropfen wartete, bis Pastor Boysen das Abschlusslied „Ade zur guten Nacht“ anstimmte. Viele freuen sich nun schon auf den 8. Juli 2017. An diesem Tag geht es in die Fortsetzung.

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erstellt am 11.Jul.2016 | 06:13 Uhr

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