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Eckernförder Zeitung

04. Dezember 2016 | 04:58 Uhr

Neues unternehmen an der B 76 : Stehning folgt auf Autohaus Hansa

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Das Kieler Kfz-Unternehmen Stehning hat das Grundstück neben der Aral-Tankstelle gekauft. Die Eröffnung ist im September oder Oktober.

Eckernförde | Eineinhalb Jahre stand das ehemalige Gebäude der BMW-Niederlassung Autohaus Hansa leer, jetzt steht die Nachfolge fest: Das Kieler Karosserie- und Lackierzentrum Stehning hat das Grundstück an der B 76 neben der Aral-Tankstelle gekauft und wird dort in den kommenden Monaten eine Zweigstelle eröffnen. Das bestätigte sowohl die ehemalige Eigentümerin Silke Kühl als auch der Geschäftsführer des Unternehmens Christian Weßler. Damit bleibt ein Automobilunternehmen an dem Standort, so dass der Flächennutzungs- und der Bebauungsplan nicht geändert werden müssen.

Das Unternehmen Stehning, das in diesem Jahr sein 80-jähriges Bestehen feiert, bietet Service rund ums Auto an – von der Inspektion und dem Einlagern von Winterreifen über das Beheben von Glasschäden bis zu Karosserie- und Lackierarbeiten. In der Schadenssteuerung ist das Unternehmen mit derzeit 70 Angestellten in zwei Niederlassungen (Kiel-Wellsee und Kiel-Wik) ein gefragter Partner der Versicherungen.

In Eckernförde will das Unternehmen das bestehende Gebäude erhalten, baut es jedoch von innen für die eigenen Zwecke aus. „Unser Wunschtermin für die Eröffnung war eigentlich der August, aber wahrscheinlich wird es wegen der umfangreichen Umbauarbeiten doch eher der Zeitraum von September bis Oktober“, so Christian Weßler. Neben der komplett neuen Verlegung der Elektrik, entsteht ein „Smart Repair Center“, um kleinere Schäden umgehend reparieren zu können. „Autos mit größeren Schäden wie einer verzogenen Achse werden nach Kiel gebracht, der Kunde erhält einen unserer 60 Ersatzwagen“, sagt Weßler. Zusätzlich werden Bremsenprüfstände eingebaut und eine 6,5-Tonnen-Hebebühne. „Damit wir auch mal ein Wohnmobil hochheben können“, erklärt Weßler, dem bewusst ist, dass sich in direkter Nachbarschaft der Wohnmobil-Stellplatz befindet. Zu guter Letzt soll ein „Spot-Repair-Platz“ entstehen – ein Lackierraum mit Frisch- und Abluft für kleinere Lackschäden. Nicht zuletzt soll der Servicebereich neu gestaltet werden.

Wieviele Menschen insgesamt in der Eckernförder Außenstelle eines Tages arbeiten werden, konnte Weßler noch nicht sagen. „Wir starten erst einmal mit fünf bis sechs Leuten.“ Eine Waschstraße im rückwärtigen Bereich soll ausschließlich für die eigenen Fahrzeuge genutzt werden und keine Konkurrenz zur öffentlichen Anlage an der Aral-Tankstelle darstellen.

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erstellt am 08.Jul.2016 | 06:19 Uhr

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