zur Navigation springen

Eckernförder Zeitung

07. Dezember 2016 | 11:45 Uhr

Stadtwerke erwirtschaften Überschuss von 341 000 Euro

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Eine „positive Ertragslage“ bescheinigte Bürgermeister Jörg Sibbel den Stadtwerken Eckernförde am Donnerstagabend in der Ratsversammlung. Sibbel ist kraft Amtes auch Vorsitzender des Aufsichtsrats der städtischen Tochtergesellschaft. Vor allem die Wärmesparte habe zugelegt, gut entwickelt habe sich auch das Stromgeschäft mit einem Jahresumsatz von 13,1 Millionen Euro, während der Gasabsatz um 6 Prozent auf 9 Millionen Euro zurückging. Der Jahresüberschuss betrug im vergangenen Geschäftsjahr 341  000 Euro (Vorjahr 110  000 Euro). 4,6 Millionen Euro hätten die Stadtwerke investiert, davon 1,4 Millionen Euro in den Ausbau des Wärmenetzes, so der Bürgermeister, der zudem an die 202  000 Euro für den Wohnmobilstellplatz im Kakabellenweg und die 688  000 Euro für Sanierungsmaßnahmen im Meerwasserwellenbad erinnerte, wobei dort 250  000 Euro an Fördermitteln eingeworben werden konnten. Weitere 393  000 Euro seien in die Straßenbeleuchtung geflossen.

Die Ratsversammlung billigte den Jahresabschluss bei drei Enthaltungen – Edgar Meyn (Grüne), Rieke Boomgaarden (Bürger-Forum), Rainer Bosse (SSW) – einstimmig und erteilte Geschäftsführer Dietmar Steffens Entlastung.

„Die Stadtwerke haben sich in einem schwierigen Umfeld behauptet“, sagte Ralph Krüger (CDU). „Nur mit den Stadtwerken gelingt es uns, das Meerwasserwellenbad zu erhalten.“ Krüger erinnerte an den steuerlichen Querverbund, der es den Stadtwerken erlaube, Verluste aus dem Betrieb des Bades und des Hafens mit den Gewinnen aus dem Strom-, Gas- und Wasserverkauf zu verrechnen. „Die Stadt steht ohne Kino da und mit einer abgängigen Stadthalle, zum Glück können wir das Wellenbad halten“, so Krüger. Daher sei es auch künftig geboten, die Gewinne im Unternehmen zu belassen und auf eine Gewinnaufschüttung an die Stadt zu verzichten. Martin Klimach-Dreger (SPD) wies auf den hohen Grad der Verfeinerung des Risikomanagements“ hin, mit dem sich der Aufsichtsrat zunehmend zu befassen habe.

zur Startseite

von
erstellt am 01.Okt.2016 | 03:03 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen