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Eckernförder Zeitung

04. Dezember 2016 | 03:04 Uhr

eckernförde erfindet sich neu : Stadt und Tourismus entwickeln sich prächtig

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Wirtschaftsminister Meyer war am Donnerstag im Rahmen seiner Sommerreise zu Besuch im Ostseebad. Er lobte die gelungene Zusammenarbeit von Politik und Touristik.

Eckernförde | Tourismus und Stadtentwicklung – passt das zusammen? Das Ostseebad ist eines der gelungenen Beispiele für ein positives Zusammenspiel der beiden Bereiche. Das machte der Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie, Reinhard Meyer, gestern Vormittag auf seiner Sommerreise durch verschiedene Standorte an der Ostseeküste deutlich, als er einen Stopp in Eckernförde einlegte. „In Eckernförde ist es beispielhaft gelungen, bei der städtebaulichen Entwicklung die Interessen der Bevölkerung, der Wirtschaft und des Tourismus in Einklang zu bringen“, sagte der Minister.

Unter dem Motto „Eckernförde erfindet sich neu“ besuchte Meyer gestern die Stadt. Begleitet wurde er von der Geschäftsführerin des Vereins Ostsee-Holstein-Tourismus , Katja Lauritzen, und Axel Strehl, Präsident des schleswig-holsteinischen Landesverbandes Deutscher Hotel- und Gaststättenverband. Bürgervorsteherin Karin Himstedt und Stefan Borgmann, Geschäftsführer der Touristik & Marketing GmbH, begrüßten den Besuch. Himstedt machte deutlich, wie sich die Hafenstadt in den letzten Jahren sowohl städtebaulich als auch touristisch stark entwickelt habe. Die Neugestaltung der Hafenspitze, die Erneuerung von Strand- und Hafenpromenade sowie der Neubau des Ostsee-Info-Centers seien nur einige Beispiele für die Attraktivitätssteigerung, so die Bürgervorsteherin. Dass diese Entwicklung bei den Gästen gut ankommt, belegen die Zahlen. Jährlich verbringen rund 70  000 Touristen (200  0000 Übernachtungen) ihren Urlaub in Eckernförde, das von 1,7 Millionen Tagesgästen jährlich besucht wird.

Die Aufwertung des ehemaligen Fischereihafens sei absolut gelungen, so der Minister. „Besonders spannend ist die Öffnung der Stadt zum Wasser“, erklärte Meyer. Positiv hob er hervor, dass der Tourist in Eckernförde keine Strandabgabe zahlen muss, was in anderen Osteebädern durchaus der Fall sei. „Das ist eine Maßnahme, die nachahmenswert für das ganze Land ist“, lobte der Besucher aus Kiel. 2008 wurde die Strandabgabe in Eckernförde abgeschafft.

Qualität bei den Gästequatieren, Investitionen in die öffentliche Infrastruktur und Angebots-Erweiterungen auf die Nebensaison: Das sind nach Meyers Worten die wesentlichen Voraussetzungen für die Steigerung des Wirtschaftsfaktors Tourismus in Schleswig-Holstein. „Wir wollen gern das ganze Jahr, also auch im Winter, das Urlaubsland Schleswig-Holstein sein“, sagte der Minister und stellte Eckernförde in dieser Hinsicht als positives Beispiel dar. Hier könne sich der Gast auch in der kalten Jahreszeit wohlfühlen.

Dass der Tourismus landesweit boomt, belegen die neuesten Zahlen. Bereits jetzt ist mit 4,8 Prozent (Januar bis Juni 2016) eine Steigerung der Übernachtungen in Schleswig-Holstein zu verzeichnen. Die Zahlen in Eckernförde von Januar bis Mai 2016 im Vergleich zum Vorjahr: ein Plus von 10,5 Prozent mehr Gäste (Quartiere ab 10 Betten) und eine Steigerung um 26,5 Prozent bei den Übernachtungen.

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erstellt am 19.Aug.2016 | 04:30 Uhr

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