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Eckernförder Zeitung

08. Dezember 2016 | 21:17 Uhr

Sprotten und Nixen im nassen Wettstreit

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Kreative Mannschaften beim Gumm-Prix: Unter anderem Sprottenexpress, Olympioniken, Adsche & Brakelmann, Nixe Arielle und Grünes Haus dabei

Eckernförde | „Gib Gummi“ heißt es in einem Lied von Hendrik Neubauer. Gemeint ist der Gumm-Prix, ein Wettkampf, den es nur in Eckernförde gibt. Ursprünglich als Fantasieveranstaltung im Roman „Tod am Strand“ von Neubauer und Arnd Rüskamp entstanden, wurde die Idee zur Veranstaltung von der Eckernförder Touristik und Marketing GmbH aufgegriffen und nun schon im vierten Jahr bei den Sprottentagen als gelungenes Teilereignis integriert.

Ist es zum einen der sportliche Ansatz, möglichst schnell vom Schwimmsteg des Eckernförder Außenhafens auf dem Wasserweg mit Hilfe irgendeines schwimmfähigen Gerätes bis zur Holzbrücke zu kommen, gehört dazu auch eine individuelle Kostümierung, die neben der sportlichen Leistung ebenfalls prämiert wurde. Kleine Meerjungfrauen, Adsche und Brakelmann aus der Fernsehserie „Neues aus Büttenwarder“, oder die „Olympischen Drei“ als historische Griechen verkleidet – der Fantasie war auch diesmal keine Grenze gesetzt.

Gehörten Adsche/Brakelmann ebenso wie Hering von Seenot (Gernot Lausen) und Thorsten Peuster seit Anfang an mit dazu, stellten in diesem Jahr auch die DLRG-Jugend sowie das „Grüne Haus“ aus der Reihe der Konfirmanden und Teamer je zwei Mannschaften. Damit auch spontan Besucher teilnehmen konnten – aufgrund der aktuellen Wassertemperatur erfolgte jedoch kein Zuspruch – wurden von Famila die nötigen Schlauchboote gesponsert, aus gleichem Haus trat auch eine Mannschaft an.

„Los, los, kräftig, hau rein“ – an Lautstärke waren die „Olympischen Drei“ nicht zu überbieten. Etwas wackelig war der mit „Sprottenbordwand“ versehene und sehr orginell anzusehende Sprottenexpress von Thorsten Peuster, der zusammen mit Philipp Hoy das Tempo angab. Anstrengend war es für die Mannschaften „Arielle“ und „Aquata“, diese zogen ihre Nixen flossenschwimmend bis zur Holzbrücke und verletzten sich trotz Neopren an den Nesseln von Feuerquallen.

Als Erstes traf der Sprottenexpress unter viel Jubel und Beifall an der Holzbrücke ein, Adsche & Brakelmann – obwohl erst in letzter Minute an den Start gekommen – waren die zweitschnellsten. Offensichtlich hat der Wechsel von der Kohlenschippe der vergangenen Jahre zu richtigen Paddeln die nötige Geschwindigkeit gebracht. „Ihr habt außergewöhnliche Kreativität bewiesen“, bescheinigte Arnd Rüskamp den Teilnehmern, die neben viel Schminke auch fantastisch genähte Kostüme zum Einsatz brachten. Am Ende standen die Sieger fest, für die es Preise in Form von Tauchkurs, Mitsegeln auf einem Katamaran, Frühstück im Luzifer, ein Outdoor-Fotoshooting sowie einen Einkaufsgutschein bei Famila und Brunch im Mangos gab.

>Wertung Geschwindigkeit:

1. „Sprottenexpress“, 2. „Adsche & Brakelmann“ 3. „Die Olympischen Drei“

>Wertung Kostüm:

1. Team „Arielle“, 2. „Das Grüne Haus“, 3. Team „Aquata“


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erstellt am 12.Jul.2016 | 06:18 Uhr

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