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Eckernförder Zeitung

09. Dezember 2016 | 10:50 Uhr

Urlaubsstimmung : Spaß trotz des verrückten Sommers

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Urlauber lassen sich ihre gute Laune nicht verderben. Viel Lob für das Ostseebad Eckernförde, das besonders für Kinder viele Angebote bereithält.

Eckernförde | Dieser Sommer hat es in sich. Sonne, Wind, Wolken und Regen wechseln sich ab bei Temperaturen um 15 Grad. Eben präsentiert sich das Wetter noch strahlend schön, so dass es in der Jacke zu warm wird, um sich nur wenige Minuten später in heftige Regenschauer zu verwandeln. Gestern war so ein Tag, an dem die gute Laune aller, Urlauber und Einheimischer, gefordert war. Spaziergänger am Hafen suchten immer wieder angesichts der dunklen Wolkenwände geschützte Bereiche auf – unter ihnen viele Urlauber. Wie gehen sie mit dem Wetter um, das einen eher an Herbst als an Sommer denken lässt?

„Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung“, sagt Sabine Jablonsky. Die 36-Jährige ist mit Mann Arthur (42) und Tochter Anna (8) aus Kempe (Niederrhein) nach Eckernförde gekommen. Vater Arthur zeigt seiner Tochter auf der Brücke am Yachthafen, wie man mit einer einfachen Schnur Krabben fangen kann. Groß ist die Freude, als tatsächlich eine gefangen wird. Neun Tage will die Familie bleiben, besuchen Verwandte und genießen den Aufenthalt. „Besonders das Angebot für Kinder ist hier echt toll“, sagt Mutter Sabine. Ob Keschern im OIC oder Segelkurs – Anna erlebt viel. Und sollte es doch mal zu warm werden, hat die Achtjährige für alle Fälle ihren Badeanzug drunter.

Der heftige Regenschauer ist gerade vorüber, als Michaela Pauli (45), Kevin Brebeck (12), Heinrich Schmidt (46) und Tim Sisternich (11) aus Mönchengladbach am Hafen unterwegs sind. Auch sie verbinden einen Verwandtenbesuch mit einem Urlaub an der Ostsee. „Man kann hier viel unternehmen“, ist sich die Familie sicher. Schwimmen in der Ostsee waren sie noch nicht, aber dem Meerwasserwellenbad haben sie bereits einen Besuch abgestattet. Kevin findet vor allem die vielen Schiffe im Hafen und den Strand toll.

Das Haus der verstorbenen Großeltern als Feriendomizil – für Mona Ritter aus Harsefeld gibt es fast nichts Schöneres. Die Sonne scheint, als die Zwanzigjährige an den Strand geht und beschließt, ein Bad in der Ostsee zu nehmen. „Es ist das erste und vielleicht auch das einzige Mal, dass ich im Wasser war“, verät die angehende Mediengestalterin, die sich in der Ausbildung befindet. Fünf Tage bleibt sie in Eckernförde, das sie aus Kindertagen bei den Großeltern kennt. „Ich verbringe gerne Zeit hier und gehe sehr gerne am Strand entlang“, sagt Mona. Andere Urlauber sprechen sie an, als sie sich nach dem Bad im knapp 15 Grad warmen Wasser ins Handtuch hüllt. „Waren Sie etwa schwimmen?“, lautet die ungläubige Frage. Es sei schon sehr kalt gewesen, gibt Mona zu.

Gut eingepackt in Windjacken und mit Sonnenbrille ausgerüstet sind Christine (34) und Daniel (40) aus Bad Homburg unterwegs. Die beiden Hessen sind bereits das dritte Mal in Eckernförde und verbinden ebenfalls ihren Urlaub mit einem Besuch von Freunden. Ihnen macht dieses wechselhafte Wetter nichts aus. „Eckernförde ist nicht so stressig, sondern richtig gemütlich“, erklärt Christine, „man kann hier richtig gut entspannen.“ Sie haben eine Unterkunft mitten in der Stadt. „Wir können fußläufig alles erreichen“, sagt die Bad Homburgerin. Auf der nahen Promenade seien sie jeden Tag unterwegs – bei jedem Wetter.

Als echte Nordlichter sind sie wahre Wasserratten: Simon Ojang (30), sein Sohn Elias Gabriel (7, beide aus Eckernförde) und sein kleiner Bruder Aaron (8), der aus Rendsburg zu Besuch ist. Kaum haben sich die Regenwolken gestern Vormittag verzogen, zieht es die drei an den Strand und in die Ostsee und eine wilde Wasserschlacht beginnt.

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erstellt am 11.Aug.2016 | 12:22 Uhr

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