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Eckernförder Zeitung

11. Dezember 2016 | 14:54 Uhr

L 265 bei Westerthal : Schwerer Unfall: 21-Jähriger lebensgefährlich verletzt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Audi A4 gerät auf die Gegenfahrbahn und knallt mit einem Radlader zusammen. Der Pkw-Fahrer kommt mit lebensgefährlichen Verletzungen in die Uni-Klinik, der Fahrer des Radladers bleibt unverletzt.

Windeby | Auf der L 265 in Höhe Westerthal hat sich gestern am frühen Morgen ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein Mann wurde dabei lebensgefährlich verletzt.

Nach Angaben der Polizei war der 21-jährige Fahrer eines Audi A4 um 5.45 Uhr in Richtung Eckernförde unterwegs. Kurz nach der Kapelle Westerthal war er aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten und kollidierte dort mit einem Radlader. Der Audi wurde nach dem Zusammenprall von der Straße geschleudert. Der Pkw-Fahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen, der Fahrer des Radladers (54) blieb unverletzt.

Gegen 6.15 Uhr ging der Alarm bei der Freiwilligen Feuerwehr Windeby ein. Wehrführer Heiko Kratzke und elf weitere Feuerwehrleute rückten aus, sicherten die Unfallstelle und trafen Vorkehrungen für den Fall eines Fahrzeugbrandes. Ebenfalls angerückt war die Freiwillige Feuerwehr Eckernförde, die um 6.08 Uhr alarmiert wurde. Kurze Zeit später trafen der stellvertretende Wehrführer Alexander Rüß und weitere 20 Feuerwehrleute ein. Die Eckernförder Wehr verfügt über hydraulisches Bergungsgerät, mit dem sie den eingeklemmten Fahrer aus dem vollkommen zertrümmerten Fahrzeug herausschneiden konnte. Aufgrund der starken Beschädigung der Karosserie dauerte es rund 30 Minuten, bis der Fahrer geborgen werden konnten. Die Notärzte und Sanitäter versorgten den lebensgefährlich verletzten jungen Mann während der gesamten Einsatzzeit. Ein Rettungswagen brachte den Mann in die Uniklinik nach Kiel.

Die L 265 war zwischen Westerthal und dem Abzweig nach Gut Windeby bis 9.30 Uhr voll gesperrt, eine Umleitung wurde örtlich eingerichtet. Die Kieler Staatsanwaltschaft setzte einen Gutachter zur Feststellung der Unfallursache ein.


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erstellt am 04.Aug.2016 | 06:55 Uhr

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