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Schüler bei der Feuerwehr : Schüler erleben Feuerwehr hautnah

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Praxisnahes Lernen: Die Viertklässler der Osdorfer Grundschule verbringen einen Schultag bei der Freiwilligen Feuerwehr

Osdorf | Sie ist jedes Jahr der Höhepunkt, die Fettexplosion, die die Osdorfer Feuerwehr auslöst, um den Kindern zu zeigen was passiert, wenn man auf brennendes Fett Wasser schüttet. „Am besten immer einen Deckel drauf, falls sowas mal in der eigenen Küche passiert“, erklärt Gemeindewehrführer Jan Hoffmann. Amelie und Smilla waren beeindruckt und fanden die Flamme schön, in ihrer Küche wollen sie die aber lieber nicht bewundern. „Der Tag hat richtig viel Spaß gemacht“, schwärmt die 10-jährige Amelie. Die 4b der Osdorfer Grundschule nahm gestern am Feuerwehraktionstag teil, einer Kooperation zwischen der Grundschule und der Freiwilligen Feuerwehr Osdorf. Der Tag ist schon zu einer festen Einrichtung geworden. Bereits im fünften Jahr verbringen Schüler der vierten Klassen einen ganzen Schultag bei der Freiwilligen Feuerwehr. Dort lernten sie vom Feuerwehrhelm, bis zum Feuerwehrauto alles kennen, was zur Ausrüstung einer Feuerwehr gehört. „Natürlich zeigen wir den Kinder auch die Ausrüstung, die unsere Jugendfeuerwehr bekommt, denn wir hoffen natürlich, dass wir ein paar dafür begeistern können bei uns einzutreten“, so Hoffmann.

Die 20 Kinder wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Im Schulungsraum erklärte Berufsfeuerwehrmann Ulf Schmidtchen, wie man einen Notruf richtig absetzt, was die Kinder auch gleich ausprobieren sollten. In einem Testanruf mussten die Kinder Ort, Straße und die Gefahrenlage beschreiben. Anhand eines Puppenhauses erklärte Schmidtchen, wie sich der Qualm in den verschiedenen Räumen und Etagen ausbreitet und warum es wichtig ist, die Fenster im Brandfall geschlossen zu halten. Das ganze konnten die Schüler auch in einer Praxisübung erleben. In einem Übungsraum wurde mit künstlichem Rauch und Licht ein Feuer simuliert. Die Schüler mussten sich in dem verrauchten Raum orientieren und am Ende aufmalen, was für Gegenstände, an welcher Stelle waren. „Das ist gar nicht so einfach, man verliert da schnell die Orientierung, erklärt der stellvertretende Jugendwart Tim Hoffmann. Diese Simulation sei eine gängige Übung für aktive Feuerwehrleute.

Die Kinder waren aufgeregt und interessiert bei der Sache und hatten viele Fragen an die Feuerwehrmänner. „Das ist super interessant und es ist total toll für die Kinder mal was praktisches zu machen“, erklärt Luisa Hamprecht, die Praktikantin war als Aufsicht dabei.

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erstellt am 18.Mär.2017 | 07:51 Uhr

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