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Eckernförder Zeitung

08. Dezember 2016 | 05:03 Uhr

Hubraum, Strand & Meer : Schöne Buden von Kaputten Jungs

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

300 Fahrzeuge und 4000 Besucher waren beim Oldtimer- und US-Car-Treffen „Hubraum, Strand und Meer“ am Südstrand.

Eckernförde | Superstimmung, chromblitzende Boliden und Sonne am Südstrand – so könnte das zehnte Treffen der „Kaputten Jungs“ aus Eckernförde zusammengefasst werden. Unter dem Motto „Hubraum, Strand und Meer“ lud die Gemeinschaft von etwa 60 gleichgesinnten autoverrückten jungen Männern am Sonnabend wieder an den Südstrand ein. Die einstigen Bundeswehr-Techniker hatten sich an ihrem Ausbildungsstandort Alamogordo im US-Bundesstaat New Mexiko kennengelernt, sich dort US-Cars zugelegt und diese bei ihrer Rückkehr in die Heimat mitgebracht. Auf einem ihrer monatlichen Stammtischtreffen beschlossen sie dann nicht nur ihre lockere Namensgebung, sondern auch, sich wenigstens einmal im Jahr zu verabreden. Da viele der „Kaputten Jungs“ in ganz Deutschland verstreut leben, wurde rasch die Idee geboren, eine Auto- und Motor-orientierte Veranstaltung ins Leben zu rufen, die sie auch künftig mit ihrem gemeinsamen Hobby verbindet. Seitdem findet sich an jedem ersten Sonnabend im September die große Gemeinschaft von US-Car-Begeisterten und Oldtimer-Freunden am Südstrand ein, um Autos zu bestaunen, ihresgleichen zu treffen und Erfahrungen oder Tipps auszutauschen.

Am Sonnabend wurden nahezu 300 Autos und fast 4000 Besucher gezählt – die Veranstaltung hat sich fest etabliert. „Wir finden es toll, dass es hier so locker und vor allem unkommerziell zugeht“, sagte das Husumer Ehepaar Astrid und Henrik Hansen, das selbst mit einem gepflegten Mercedes-Cabrio R107 angereist war. Claus von Pein aus Kiel kam mit einem grünen Chevrolet Pick-up, Baujahr 1953, und sagte: „Mit dem würde ich bis Peking fahren, der ist absolut zuverlässig und dabei noch komplett original und unverbastelt.“

Andere Fahrzeuge kamen zwar nicht aus Peking, dafür aber vom Bodensee oder aus Stuttgart. Die weiteste Anreise eines Dodge Ram aus der Schweiz wurde mit dem Pokal „Sprit abfackeln“ belohnt. Die ersten Preise für die „Schönste Bude“ erhielten ein Dodge Challenger, Baujahr 1970, aus Wolfsburg und ein Chevrolet Style Master. Pokale für die „Coolste Bude“ waren einem blauen Ford Panel, Baujahr 1936, aus Kiel und einem Ford Pick-up F1, Baujahr 1930, aus Schleswig zugedacht. Tim Lorbeer aus Rieseby erhielt für zehn Jahre Treue einen Ehren-Pokal.

Für alle anderen Besucher gab es neben den zu bestaunenden Fahrzeugen Sonne satt, und bei Hunger oder Durst konnten die Getränke- und Verkaufsstände von Fleischer Holtorf oder Sefko von der Taverne Rhodos angesteuert werden. Die positive Stimmung und Resonanz der Besucher war für die Organisatoren ein großer Erfolg. „Prima, dass uns die Eckernförde Touristik und Marketing GmbH wieder mit der kostenlosen Bereitstellung des Platzes am Südstrand unterstützt hat“, sagte André Marweg. Und David Rahe, der heute in Kassel eine auf US-Cars spezialisierte Kfz-Werkstatt betreibt, ergänzte: „Das ist für uns enorm wichtig, denn so können wir die Erlöse aus dem Getränkeverkauf wieder vollständig für einen guten Zweck spenden.“ In diesem Jahr soll das Geld den Kindern der Kita Brücke Eckernförde zukommen.

Der Tag des Jubiläumsstreffens endete pünktlich gegen Mitternacht mit einem stimmungsvollen Konzert der Eckernförder Band „Stromabnehmer Schultze“, die eigens für die „Kaputten Jungs“ ein Lied komponiert hatte.

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erstellt am 05.Sep.2016 | 05:41 Uhr

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