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Eckernförder Zeitung

08. Dezember 2016 | 03:12 Uhr

Oldtimer : Schmuckstücke auf der Promenade

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Oldtimertreffen der Freunde „Zwischen den Meeren“ / Besucher bestaunen fast 100 Fahrzeuge der Zeitgeschichte

Damp | Seltenes, Schönes und Wertvolles bereicherte am Sonnabend und Sonntag die Damper Promenade. Dafür sorgten die Oldtimer-Freunde „Zwischen den Meeren“ mit ihren Fahrzeugen. Schon zum zweiten Mal hatte die 34-köpfige Interessengemeinschaft zum Oldtimertreffen auf die Promenade eingeladen viele weitere Oldtimerbesitzer aus der Region kamen zu dem offenen Treffen.

An den beiden Tagen konnten die Besucher Damps insgesamt knapp 100 Oldtimer bestaunen. Neben einem 83er Porsche Turbo stand da auch der äußerst seltene und komplett restaurierte Mercedes Benz 170 Vb aus dem Baujahr 1952. „Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr wieder so viele unserem Ruf gefolgt sind“, sagte Rudolf Bonde, der Vorsitzende der Oldtimer-Freunde. Er selbst fährt einen 54er Opel Kapitän. „Ja, nächstes Jahr geht mein Kapitän in Rente, da wird er 65“, scherzte Bonde.

Ein Höhepunkt und Hingucker der besonderen Art stand etwas weiter hinten auf der Promenade. Ein T1 aus dem Jahr 1966. Komplett mit Campinganhänger zog er die Aufmerksamkeit der Besucher magisch auf sich. „Mit dem fahren ich und meine Frau immer noch Campen“, berichtete Besitzer Rüdiger Lange. Zugleich lobte er die Alltagstauglichkeit seines Schmuckstückes.

Was das Oldtimertreffen so besonders machte, war die Vielfalt der Autos. Einige lösten tiefsitzende Gefühle bei den Besuchern aus, weil man so ein Auto schon immer haben wollte, und andere Fahrzeuge wirkten in ihrer schlichten Eleganz wie aus einer anderen Welt. Bestes Beispiel dafür war der Rosengart LR4 aus dem Jahre 1931. Wie magisch zog er alle Blicke auf sich, da er sogar zwischen den vielen anderen schönen Oldtimern einen ganz besonderen Charme versprühte.

Die Besitzer unterhielten sich mit den Besuchern lange über ihre Schätze. Dabei gab es beinahe kein Tabu. Stolz wurden die Besonderheiten der einzelnen Objekte gezeigt, und auch die Motoren wurden gerne enthüllt. Nur über eins wurde nicht gesprochen: Den Spritverbrauch. „Mit alten Autos ist das wie mit schönen Frauen. Sie kosten halt Geld“, sagte Hartmut Sequenz lachend.


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erstellt am 12.Jul.2016 | 06:42 Uhr

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