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Eckernförder Zeitung

03. Dezember 2016 | 05:43 Uhr

Regatta auf der Schlei : Schlei-Segler kämpfen mit den Wetterkapriolen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Familienregatta des Wassersportvereins Fleckeby auf der Großen Breite / Wulf Dippel holt Paasch-Pokal

Viel Feuchtigkeit lag in der Luft, die Sicht betrug knapp eine Seemeile und der Wind blies mäßig bis frisch in den Böen, als 20 Yachten und sechs Jollen beim diesjährigen Paasch-Pokal beim Wassersportverein Fleckeby vor der Steganlage über die Startlinie gingen.

Gedacht als Familienregatta, bei der in erster Linie der Segelspaß im Vordergrund steht, war das Teilnehmerfeld witterungsbedingt nicht ganz so stark wie im Vorjahr, erhielt aber trotzdem auch von umliegenden Vereinen Zuspruch. Mit Wind aus südlicher Richtung gingen gleich nach der ersten Bahnmarke die Spinnaker hoch und verschwanden im Dunst Richtung Schleifahrwasser. Für die Crew von Helmut Clausen war es die erste Herausforderung mit seiner brandneuen J-70 Yacht, ein Bootstyp, der inzwischen einen festen Platz in der Segelbundesliga hat. Waren ursprünglich drei Runden in der Wettfahrt geplant, hatten die Wettfahrtleiter Florian Kemme und Sven Lassen nicht nur Mitleid mit den Teilnehmern, sondern auch mit dem Wettfahrtpersonal auf dem Stegende, das unter Plastikplane und deckenumwickelt ohne viel Bewegung bis zum Zieldurchgang ausharren musste, und verkürzte die Strecke auf zwei Runden. Hochachtung verdiente Claus Dahms (Jahrgang 1936) vom Arnisser Segel-Club, der als ältester Teilnehmer die Strecke in der zweiten Startgruppe als Segelsurfer bewältigte. Gesegelt wurde gegen die Zeit, die mit einem Wertungsfaktor zum jeweiligen Boot auf eine Platzierung gerechnet wurde.

Nach 1.51:53 Stunden war auch der letzten im Ziel und die Sieger in der jeweiligen Klasse standen nach etwas Rechnerei fest. Der Gewinner des Paasch-Wanderpokals, Wulf Dippel auf seinem H-Boot erhielt neben dem eigentlichen Wanderpokal noch eine Kiste Bier, bevor die Teilnehmer in den gemütlichen Teil der Veranstaltung, die bis spät in die Nacht verlief, übergingen.

Ein Dart18-Katamaran, Laser, Contender, Finn Jeton und besagter Surfer waren in der zweiten Startgruppe vertreten, die Bestzeit in dieser Klasse erzielte Uwe Jürgensen auf dem Dart 18, der mit gerechneter Zeit von 01:04:47 Stunde für drei Runden den ersten Platz ersegelte und nur 00:25:09 Stunden schneller war als Claus Dahme auf seinem Surfbrett.  



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