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Eckernförder Zeitung

05. Dezember 2016 | 17:45 Uhr

Pfadfinder : Royal Rangers – ein Stamm wird 20

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die christlichen Pfadfinder haben Geburtstag gefeiert – unter anderem mit einem Unimogziehen.

Eckernförde | Die christliche Pfadfindervereinigung Royal Rangers ist seit 20 Jahren eine starke Gemeinschaft in Eckernförde. Grund genug für Daniel Bober, der bereits seit 19 Jahren der Stammleiter der Royal Rangers in Eckernförde ist, dies mit einem großen Sommerfest zu feiern. Auf dem Gelände der Freikirche in Eckernförde gab es am vergangenen Sonnabend den ganzen Tag über Spiel und Spaß für die aktuell 70 aktiven Pfadfinder im Alter zwischen 7 und 18 Jahren, ehemalige Mitglieder und Interessierte. Die Royal Rangers agieren weltweit, allein in Deutschland gibt es mittlerweile über 500 Stämme. „In Eckernförde haben wir damals als Stamm 177 mit knapp 20 Mitgliedern angefangen“, erzählte Bober.

Die gut besuchten Stationen, an denen man sich im Klettern oder Basteln probieren konnte, wichen am späten Nachmittag einer Attraktion: Beim Unimogziehen traten aktive Pfadfinder, Eltern und ehemalige Pfadfinder gegeneinander an. Nicht welches Team am schnellsten das Auto über die festgelegte Distanz zog, stand im Vordergrund, sondern der Spaß.

Alexandra Bober, Ehefrau von „Oberförster Bob“, wie die Pfandfinder ihren Stammleiter gerne nennen, ist fast genauso lange dabei wie ihr Mann. „Ich bin damals durch Daniel zu den Pfandfindern gekommen und auch unsere beiden gemeinsamen Kinder (heute 9 und 12 Jahre alt) sind dabei, seit sie 6 Wochen alt sind.“ Wer einmal dabei ist, scheint selten wieder auszusteigen. Viele ehemalige Pfadfinder wechseln bei Volljährigkeit ins Organisationsteam. So auch Fiona Maaß und Sarah Kuster, die seit ihrem zehnten Lebensjahr Royal Rangers sind. Neben der tollen Gemeinschaft, die beide als ihren Freundeskreis bezeichnen, haben sie auch viel gelernt. „Ich kann in der Natur ein Feuer machen und Holz so zusammenbinden, dass es hält“, sagte Fiona. Auch die Kreativität kommt nicht zu kurz: Für die kommenden kalten Tage gab es Sonnabend noch eine ganze besondere Überraschung: Der erste „Royal Rangers“-Kapuzenpullover, entworfen von den beiden Schülerinnen, wurde den Gästen vorgestellt.

„Im Winter finden unsere wöchentlichen Treffen allerdings im Gebäude der Freikirche statt“, sagt Daniel Bober. „Dann werden zum Beispiel Videos gedreht, kreativ gebastelt, und auch die medizinische Erstversorgung ist oft Thema.“ Die Treffen finden wöchentlich statt, eine Kirchenmitgliedschaft ist nicht erforderlich.

> Erreichbar sind die Royal Rangers unter rangerseckernförde@gmx.de


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