zur Navigation springen

Ballnacht : Rauschendes Fest bei Mambo, Hipphopp und Wiener Walzer

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Ballnacht des Tanzclubs Eckernförde hat sich etabliert / 230 Gäste bei 7. Auflage / Mehrere Vorführungen

Eckernförde | Ein rauschendes Fest, ein gelungener Ball – ganz „in the oldfashioned way“: Der Tanzclub Eckernförde hatte zu Sonnabend in die Stadthalle eingeladen, und rund 230 Freunde des Tanzens kamen – auch aus Kiel und Rendsburg. Alle hatten bis spät in die Nacht viel Freude bei bester Tanzmusik und abwechslungsreichem Programm.

Wie Vereinsvorsitzender Thomas Fabian in seiner Begrüßung darlegte, sei dieser Herbstball – nun bereits zum 7. Mal in Folge – dabei, zu einem festen Bestandteil im Eckernförder Kulturleben zu werden. Ein achter Ball sei im nächsten Jahr zu gleicher Zeit fest eingeplant. Er dankte allen Sponsoren, die einen solchen Ball erst ermöglichten. Auch Dr. Steffen Schröder, derzeitiger Präsident des Eckernförder Rotary Clubs, ergriff das Wort und wies auf die reichbestückte Tombola hin: Die Eckernförder Geschäftswelt hatte beachtliche Preise für glückliche Gewinner gespendet. Der Erlös komme den Opfern des Wirbelsturms auf Hawaii zugute – für Zelte, Trinkwasser und Nahrung.

Für Ohren und Tanzbeine gab es sehr gute Musik von und mit Nico Valente und seiner Mamaloo Band. Nicht nur, dass im Programm erfreulich wenig moderiert wurde, auch der geschickte Wechsel zwischen Standard- und Lateintänzen machte Freude. Ganz abgesehen von den allseits bekannten Titeln, die einfach nur gute Laune machten, Erinnerungen weckten, fröhlich über die große Tanzfläche schweben und rocken ließen. Ja – Jive! Und Samba und langsamer Walzer und alles, was das Tänzerherz erfreut.

Auch für die Augen gab es das volle Programm: Die Balldamen waren hinreißend. Mal abgesehen vom eleganten Schwarz, bewegte sich viel in allen Regenbogenfarben, zumeist bodenlang und schulterfrei, vielleicht ein zarter Träger über den noch sommerlich gebräunten Armen. Lockenmähnen über freien Rückenansichten oder verwegen Hochgestecktes, betont asymmetrisch und fein dekoriert – da machte allein das Zuschauen schon Spaß. Die Gruppe von jungen Nachwuchstänzerinnen im Teenie-Alter, in Pudertönen und rotem Mohn, bezaubernd frisch und in den ungewohnt hohen Stöckeln anmutig, etwas aufgeregt am Rande des Geschehens – macht neugierig auf das nächste Balljahr. Sind sie dann schon mittendrin im Tanzgeschehen?

Die rund 30-köpfige Hipphopp- und Breakdance-Gruppe von Trainer Jacub Schöning ließ staunen: Mit dem achtjährigen Finn als jüngstem „Akrobaten“ bis hin zu den coolen 18- und 19-Jährigen gaben alle Akteure überraschende Beispiele ihres Könnens und viel Grund zu anerkennendem Applaus. Das arrivierte Tango-Paar Stefanie Töle und Hans-Peter Risse ließ in seiner Tanzdarbietung schmunzeln. Ja – so stellt man sich gekonnten Tango vor, eine kleine amüsante Gleichgewichtsstörung inklusive.

Nicht als Vorführung gedacht, mitten im Tanzgewühl und doch der große Hingucker: Birte Judisch und Ralf Grabowsky mit ihrer Weise, den Mambo nach der Musik von „Dirty Dancing“ zu tanzen. Das war faszinierend und gekonnt und macht Lust, in einen ihrer Kurse zu gehen.

Nach einem Auftritt der A-Latein-Formation des 1. Latin-Teams aus Kiel zu später Stunde war der Ballsaal dann endgültig freigegeben für alle Gäste, für Cha-Cha, Rumba, Walzer und Slowfox bis in die Nacht.


Karte
zur Startseite

von
erstellt am 10.Okt.2016 | 06:55 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen