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Eckernförder Zeitung

25. März 2017 | 22:57 Uhr

21. Sport-Mini-Kongress : Powersport und Yoga sind Trumpf

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

175 Besucher nahmen am Sonnabend die Angebote im Schulzentrum wahr. Der Kreissportverbandes ist mit der Resonanz des Publikums und der Vielfalt der Sportangebote zufrieden.

Eckernförde | Ausgestattet mit Yogamatten, Frisbees und Nordic Walking Stöcken stürmten am Sonnabendnachmittag die 175 Teilnehmer des diesjährigen Sport-Mini-Kongresses auf ihren Turnschuhen die Sporthalle des Schulzentrums Süd. Auch im 21. Veranstaltungsjahr hatte sich der Kreis Sportverband Rendsburg-Eckernförde große Mühe gegeben, den Besuchern ein möglichst abwechslungsreiches Programm mit innovativen, aber auch altbewährten Kursen anzubieten.

So gab es neben dem seit einigen Jahren sehr beliebten Zumba-Training unter der fachkundigen Anleitung von Inga Lehmann und Melanie Schlender beispielsweise erstmals ein Ski-Fit-Angebot, bei dem Birgit Sommerfeld vom Kreissportverband den Gästen motivierend zur Seite stand. „Wir achten bei der Auswahl der Referenten vor allem auch auf die Resonanz. Neue Ideen probieren wir einmal aus. Werden sie gut angenommen, wiederholen wir sie gerne im nächsten Jahr“, verriet sie.

Damit optimal auf die Wünsche und Bedürfnisse der Sportler eingegangen werden kann, wurde in diesem Jahr eine Box im Foyer der Halle platziert, in die unkompliziert Anregungen, Lob und Kritik eingeworfen werden konnten. „Mit der Resonanz sind wir auch in diesem Jahr sehr zufrieden“, sagte Michael Polzin, der Geschäftsführer des Kreissportverbandes. „Vor einigen Jahren haben wir aufgrund der Zumba-Angebote einen wahren Boom erlebt. Damals haben sich rund 270 Personen für den Kongress angemeldet“, erinnerte er sich. Man habe allerdings gemerkt, dass damit auch ein gewisses Limit erreicht wurde, so Polzin. „Die Räumlichkeiten stoßen bei so hohen Teilnehmerzahlen einfach auf ihre Grenzen. 175 Teilnehmer sind optimal “, fasste Birgit Sommerfeld zusammen.

Nach einer kurzen Begrüßung in Halle 3 konnten die Besucher aller Altersgruppen von 13 bis 17 Uhr direkt in die Welt der Bewegung eintauchen und sich ihr Tagesprogramm ganz individuell zusammenstellen. Wer es zunächst etwas ruhiger angehen wollte, nahm am Paar-Yoga-Kurs teil, den Anke Porsack im Foyer der Jungmannschule anbot. „Für mich hat diese Yoga-Form einen klaren Bezug zum Alltagsleben“, erklärte sie eingangs. „Es geht darum, auf eigenen Beinen zu stehen und trotzdem etwas Gemeinsames zu schaffen“, sagte sie. Es sei vor allem wichtig, sich für sein Gegenüber zu öffnen und achtsam zu sein, so die Referentin, die auf neunjährige Erfahrung zurückblicken kann. Mit dabei waren auch Petra Johannsen (57) und ihr Mann Günter Krenz (56). „Ich bin schon zum elften Mal hier“, so die Osdorferin, die seit fünf Jahren aktiv Zumba betreibt, sich aber zunächst bewusst für einen Kurs mit weniger Tempo entschieden hatte. „Ich schätze diese Veranstaltung vor allem für das breitgefächerte Angebot und würde mir mehr davon in der Region wünschen“, sagte sie. Einzig das Mindestalter von 16 Jahren halte sie nicht für optimal gewählt, da sie aus ihrer Berufspraxis mit Jugendlichen wisse, dass das Interesse auch bei den Jüngeren sehr groß sei, so Petra Johannsen. Sehr schwungvoll und stellenweise auch schweißtreibend ging es beim Piloxing unter der Leitung von Steffi Grötzner aus Fockbek zu, die die Teilnehmer mit klaren Ansagen und mitreißender Musik immer wieder zu persönlichen Höchstleistungen animierte. Bei Piloxing handelt es sich um die Erfindung einer in Hollywood lebenden Schwedin, die die effektivsten Übungen aus Pilates und Boxen miteinander verbindet. Vor allem der Muskelaufbau und die Körperstraffung werden durch diese besonders intensive Trainingsform begünstigt. „Von allen Workouts soll Piloxing am besten dabei helfen, Kalorien zu verbrennen und gleichzeitig noch etwas für die Haltung zu tun“, fasste Steffi Grötzner das Konzept zusammen. Sie beschäftigt sich bereits seit 2012 mit dem Fitnesstrend aus den USA. Die beiden Schülerinnen Hanna (20) und Madita Sieh-Petersen (16) aus Bünsdorf hatten an dem Kurs viel Freude, wollten sich im Anschluss aber auch auf jeden Fall noch das Frisbee-Angebot unter der Leitung von Daniel Jakobs ansehen. „Ich bin zum zweiten Mal dabei und wollte meiner kleinen Schwester den Kongress in diesem Jahr gerne zeigen“, so Hanna Sieh-Petersen. In den Pausen konnte sich mit kühlen Getränken, gesundem Obst und Müsliriegeln für kommende Herausforderungen gestärkt werden. Die zahlreichen freiwilligen Helfer des Kreis Sportverbandes sowie die Geschäftsführung standen den Besuchern bei Fragen jederzeit zur Verfügung. So war der Kongress auch in diesem Jahr wieder ein Erfolg, sowohl für die Teilnehmer als auch für die Organisatoren.

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