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Eckernförder Zeitung

25. März 2017 | 22:56 Uhr

Tierisches Duell : Nüstern gegen Nasen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Gespann des Husky Team Hüttener Berge tritt am 19. März in Hamburg gegen Traber-Wallach Breitling an

Wenn es bis zum 19. März im Norden noch einen großen Schneeeinbruch gibt und für alpine Verhältnisse auf der Trabrennbahn Hamburg-Bahrenfeld sorgt, dann wird Britta Dunker aus Haby mit ihrem Team sicherlich leichtes Spiel haben. Denn die Witterung käme ihrem Schlittenhunde-Gespann natürlich entgegen. So aber wird es am Rennsonntag, 19. März, auf der Hambuger Trabrennbahn ein spannendes Duell zwischen Nüstern und Nasen, zwischen Pferdestärken und Hundepfoten werden. Ausrichter dieses ungewöhnlichen Matchrace sind das Online-Unternehmen pflanzmich.de, und das Hamburger Trabzentrum, die jetzt auch zum offiziellen Training und zum ersten Aufeinandertreffen der Kontrahenten einlud.

Traber-Wallach „Breitling“ kennt die Rennbahn bereits. Rund 15  000 Euro an Preisgeld hat das sechs Jahre alte Pferd schon erlaufen. Seine Rekordzeit liegt bei 1:15,00 auf 1000 Metern. Rennerfahrung ist also vorhanden. Trainiert wird Breitling von Traberpilot Manfred Walther aus Alveslohe, der auch im Sulky sitzt. Er und sein Vollblutpferd bringen es auf bis zu 50 Stundenkilometer.

Herausgefordert werden Ross und Traberpilot von der Schlittenhundeführerin („Musher“) Britta Dunker, die in Haby das Husky Team Hüttener Berge leitet. Sie tritt mit sechs Schlittenhunden an, Teamleader ist der Husky „Grayling“. Unterstützt wird sie dabei von ihrer Tochter Fanny-Mo und Antonia Wessel.

Das Secher-Gespann erreicht Geschwindigkeiten von 20 bis 35 Stundenkilometer und wird daher mit einem Vorsprung auf die 1000 Meter lange Strecke gehen, um nicht chancenlos zu sein. Das Rudel tritt als Debütant dieser Rennsportvariante an. „Ich könnte auch mit einem erfahreneren und schnelleren Gespann starten“, sagt Dunker, aber die Hunde hätten sich durch das nebenher laufende Pferd aus der Ruhe bringen lassen. Die Huskies kennen den Umgang mit Pferden noch nicht so gut, erst recht nicht als Sportpartner. Husky Grayling und sein Team sind da schon etwas entspannter.  

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erstellt am 07.Mär.2017 | 14:59 Uhr

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