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Eckernförder Zeitung

27. April 2017 | 09:12 Uhr

Nooröffnung "ist kein Teich"

vom

Eckernförde | In seiner letzten Bauausschusssitzung gab Sanierer Heiner Sonderfeld von der BIG Städtebau den Mitgliedern des Bau- und des Umweltausschusses am Donnerstagabend einen Überblick über den Stand der Entwicklung zur Nooröffnung (siehe auch gestrige Ausgabe). Das Areal wurde aufgrund der Komplexität in vier Bebauungspläne unterteilt, die parallel entwickelt werden. Am weitesten sind die Planungen für das Parkhaus an der Noorstraße, das die Stadtwerke auf ihrem Gelände bauen werden. Damit sich das Parkhaus mit 245 bis 260 kostenpflichtigen Stellplätzen in die Bebauung einfügt, hat der Bauherr einen Fassadenwettbewerb ausgelobt und mehrere Eckernförder Büros sowie zwei auswärtige angeschrieben.

Auch für die wasserseitige Bebauung der Gaehtjestraße soll ein Wettbewerb ausgelobt werden, so Sonderfeld. Die Grundstücke sollen bauträgerfrei bleiben und so geschnitten werden, dass Eckernförder "sie sich leisten können". Eckernförder bekämen den ersten Zugriff auf die Grundstücke. Im Zuge der weiteren Planung werde auch ein Schallschutzgutachen eingeholt, um die Lärmbelastung für die Umgebung festzustellen. Sonderfeld gab die maximale Gebäudehöhe mit 11,30 Meter an.

Aldi und Markant sollen ihre Standorte räumen. Vorgesehen ist, dass Markant vorne an die Reeperbahn heranrückt und Aldi sich auf dem Eckgrundstück Reeperbahn/ Schulweg ansiedelt. Auf der dazwischen liegenden Fläche entstehen Parkplätze, und am künftigen Ufer der Nooröffnung Wohnhäuser. Die Reeperbahn soll über den Steindamm verschwenkt werden. Dort sei nach dem Ausbau Platz genug auch für Lkw und Gelenkbusse, versicherte Sonderfeld. Der Knotenpunkt Steindamm sei für 12 000 Fahrzeuge pro Tag ausgelegt.

Erst ganz am Schluss werde die 30 000 Quadratmeter große und zwei Meter tiefe Nooröffnung ausgebaggert. Eine Bodenbelastung sei auf dem früheren HaGe-Gelände bei Probebohrungen "zu unserer großen Verwunderung" nicht festgestellt worden, so Sonderfeld. Das Gewässer sei auch weder ein "Teich" noch eine Brutstätte für Millionen von Mücken, antworteten er und Umweltexperte Michael Packschies auf Zwischenfragen des Bürger-Foums, sondern sei mit dem Noor und der Ostsee verbunden.

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erstellt am 10.Aug.2013 | 05:59 Uhr

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