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Eckernförder Zeitung

08. Dezember 2016 | 10:49 Uhr

Kita : Neues Team für Felmer Kita

vom

Kindergarten, Krippe und Naturgruppe mit neuen Mitarbeitern

Felm | Ruhig ging es beim Felmer Treff am Donnerstag zu, und dass, obwohl das Schwerpunktthema des Abends – Kindergarten, Krippe und Naturgruppe – in den vergangenen Wochen die Gemüter in der Gemeinde erhitzt hatte. Hermann-Josef Thoben modierte die Gesprächsrunde, zu der neben der Leiterin der Felmer Kita, Nevra Bayrak, und die Leiterin der Krippe, Christiane Göttsch, auch  Amtsdirektor Matthias Meins, der Felmer Bürgermeister Friedrich Suhr und einige Gemeindevertreter   gekommen waren. Zahlreiche Eltern waren dabei, aber auch Anwohner des Bökeneck, die zuletzt ihrem Unmut über die benachbarte Naturgruppe zum Ausdruck gebracht hatten.

Ein tolles neues Team in der Kita sei entstanden, berichtete Nevra Bayrak von den zehn Mitarbeitern, von denen fünf ganz neu dazu gekommen sind.  „Wir befinden uns  in einer Veränderungs- und Entwicklungsphase“, erklärte sie. Wichtig sei, dass die Kinder sich wohlfühlen und auch gut und selbstbestimmt anfangen können zu lernen. Die Kita umfasst jetzt neben der Regelgruppe, eine altersgemischte Gruppe, eine Krippengruppe und die Naturgruppe. Besonders letztere entwickle sich gut und sei beliebt. „Es ist toll, die Ressourcen dort nutzen zu können. Die Kinder blühen auf, stillere Kinder entwickeln sich schnell. Die pädagogischen Fachkräfte sind super“, beschreibt die Leiterin. Derzeit sind dreizehn Kinder in der Naturgruppe untergebracht, bis Februar ist sie mit 16 Kindern voll – und das ausschließlich mit Kindern aus Felm und Felmerholz.

Man hoffe, auf eine Erhöhung der Kinderzahl im kommenden Kita-Jahr auf 18, denn es seien bereits einige Kinder auf der Warteliste eingetragen, so Bayrak.  Das Konzept hat Bayrak gemeinsam mit Petra Ingwersen, die gemeinsam mit Olaf Gradert die Naturgruppe leitet, erarbeitet. Ingwersen habe Erfahrung aus 15 Jahren Arbeit in einem Waldkindergarten mitgebracht. So konnte das Konzept kostensparend und ohne externe Hilfe erstellt werden.

Einige Fragen bewegten die Gäste an diesem Abend, zum Beispiel, ob die Senke und die Schmetterlingsteiche von den Spielbereichen abgegrenzt werden. Es werde nördlich der  Teiche ein Zaun aus Maschen- oder Schafdraht aufgestellt. Die Senke wird komplett umzäunt. „So steht den Kindern eine Fläche von gut 3000 Quadratmetern zur Verfügung“, berichtete Suhr.  Wenn doch einmal etwas passiere – wer haftet? Der Bürgermeister stellte klar: Die Haftung liegt allein beim Träger und damit bei der Gemeinde. Im Falle eines Schadens übernimmt die Gemeindeunfallkasse die Kosten. Der Eigentümer, die Stiftung Naturschutz, habe damit nichts zu tun.

Weiter wurde nach der Überprüfung der Windstärke gefragt. Suhr erklärte, dass die Anbringung eines entsprechenden Messgerätes an der Schutzhütte vorgesehen ist. Damit die Gefahr von herabfallendem Totholz weitestgehend gebannt werden kann, werden Mitarbeiter der Stiftung und der Unteren Naturschutzbehörde die Bäume von Totholz befreien. Die Kosten für den Einsatz der Spezialisten übernimmt die Gemeinde. Das Erzieherteam wird für besondere Gefahrensituationen geschult und die Kinder weiter sensibilisiert. „Das ist ein gutes und nachhaltiges Konzept, aber der Träger hat dabei auch sehr viel zu beachten“, stellte der Moderator Thoben klar.

Positives berichten konnte auch Christiane Göttsch, die die Krippe in Felm leitet. Seit rund fünf Jahren gibt es die Krippengruppe inzwischen in Felm, und sämtliche Berührungsängste seien inzwischen abgebaut. Auch hier sei zu merken, wie wohl sich der Nachwuchs „durch die gute persönliche Bindung“ bereits fühle. Zurzeit sei „Partizipation“ das Stichwort: Die Kinder sollen sich selbstbestimmt für offene und Gruppen übergreifende Angebote entscheiden dürfen.

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erstellt am 30.Nov.2016 | 06:00 Uhr

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