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Eckernförder Zeitung

09. Dezember 2016 | 16:41 Uhr

Kirche : Neue Vikarin in Osdorf lockt „das bunte Landleben“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Daniela Meyer kommt von Kiel nach Osdorf / Sie möchte sich in der Erwachsenenarbeit engagieren

Osdorf | Seit einer Woche arbeitet sie in der Kirchengemeinde Osdorf-Felm-Lindhöft: Daniela Meyer aus Heikendorf. Die 27-Jährige hat bereits ihr Schulvikariat in Kiel-Wellsee abgeleistet und freut sich nun auf die vielfältigen Aufgaben in der Gemeinde.

„Wir haben die Möglichkeit, uns Gemeinden anzusehen und Wünsche anzugeben. Osdorf hat mich sehr gereizt“, erläutert die Vikarin. „Ich wollte unbedingt in eine ländliche Gemeinde, da ist man näher dran an den Menschen“, sagt sie. „Ich habe mich im Anschluss an meine eigene Konfirmation in der evangelischen Jugendarbeit engagiert und verschiedene Konfirmationsunterrichtsmodelle kennengelernt. In Osdorf würde ich gerne etwas in der Erwachsenenarbeit machen, weiß aber derzeit noch nicht genau, für was für ein Projekt ich mich entscheiden werde“, erklärt Meyer.

Neben dem ländlichen Ambiente reizt es die Vikarin, dass das Gemeindeleben so bunt und lebendig ist und auch besondere Gottesdienste abgehalten werden, wie neben dem Gottesdienst am Valentinstag, in der Reithalle auch mal am Strand oder die regelmäßigen im Altenheim. Man sei bei der Gemeindearbeit einfach ganz nah am Menschen, als Pastorin begleite man die Menschen durchs ganze Leben, von der Geburt bis zum Tod, so Meyer, und das sei auch ein ganz wichtiger Grund dafür, warum sie sich nach dem zweiten Staatsexamen, das sich ans Vikariat anschließt, für die Arbeit in einer Gemeinde entschieden hat. „Diese Begleitung der Menschen in allen Lebenssituationen ist das, was ich tun möchte,“ sagt die junge Frau voller Enthusiasmus. „Ich hatte jetzt ja in dieser Woche die Gelegenheit, die Gemeinde etwas kennenzulernen, habe auch schon mehrfach den Konfirmandenunterricht geleitet und fühle mich in Osdorf wirklich wohl. Die Menschen sind sehr herzlich und offen.“

Auch die Kirche selber begeistert die Vikarin: „Diese Kirche hat nicht den üblichen Aufbau mit einem Mittelgang und daran anschließende Sitzreihen zu beiden Seiten. Diese im Halbkreis angeordneten Bänke erlauben der Gemeinde auch Kontakt zueinander – das finde ich großartig!“ Weiterhin gefallen ihr die schönen Fenster, die schlicht gestaltete Kanzel und das Taufbecken, das im Zentrum steht.

So steht einer gedeihlichen Zusammenarbeit zwischen Vikarin und Gemeinde nichts im Wege, und die Gemeindemitglieder dürfen gespannt sein, was die junge Frau im Laufe ihrer Vikariatszeit bewegen wird. „Diesen Sonntag halte ich zum ersten Mal im Gottesdienst die Predigt – das wird auch ein ganz besonderer Moment für mich sein“, verrät Daniela Meyer zum Schluss.

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erstellt am 02.Jul.2016 | 06:10 Uhr

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