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Eckernförder Zeitung

06. Dezember 2016 | 17:05 Uhr

Fusion der Grundschulen : Neue Grundschule wünscht sich pädagogisches Zentrum

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Im Haushalt sind für die Herrichtung der neuen Grundschule 3,4 Millionen Euro vorgesehen. Schulbetrieb soll zum Schuljahr 2017/18 beginnen. Größter Wunsch der Schulen: ein neues pädagogisches Zentrum.

Eckernförde | Die Gorch-Fock-Schule muss wegen des Platzbedarfs der benachbarten Jungmannschule und der Peter-Ustinov-Schule das Schulzentrum Süd zum Schuljahresbeginn 2017/18 verlassen und fusioniert mit der früheren Albert-Schweitzer-Schule und heutigen Grund- und Gemeinschaftsschule, Standort Süd, am Wulfsteert zu einer neuen Grundschule (wir berichteten). Der Schulträger, die Stadt Eckernförde, hat für die Herrichtung der neuen Grundschule und den Umzug Kosten in Höhe von 3,4 Millionen Euro kalkuliert, die in drei Tranchen in die Haushalte 2017 bis 2019 eingearbeitet werden. 2017 fallen Planungskosten in Höhe von 352  000 Euro an, 2018 und 2019 Baukosten in Höhe von 1,2 und 1,85 Millionen Euro.

Georg Bicker (CDU) wollte im Bauausschuss am Mittwochabend wissen, wofür genau die 3,4 Millionen Euro gebraucht werden. Bürgermeister Jörg Sibbel gab sich anfangs bedeckt und verwies auf eine „gesonderte Beschlussfassung“ zu diesem Ausgabeposten im Rahmen der Haushaltsberatungen und die anstehenden Detailberatungen im Ausschuss für Jugend, Kultur, Bildung und Sport. Diese Antwort reichte Bicker nicht. „Ich würde gerne wissen, was da gebaut wird, vielleicht eine neue Sporthalle?“ Bei einer solch hohen Summe müsse ja wohl „etwas ganz Großes entstehen“. Der Bürgermeister präzisierte. Seitens der Lehrerkollegien und der Elternvertretungen beider Schulen seien „sehr umfängliche Erwartungen auch finanzieller Natur an uns gerichtet worden“, erklärte Sibbel. Unter anderem sei gefordert worden, funktionsfähige Gebäude abzureißen und durch Neubauten zu ersetzen, weil diese besser ins pädagogische Konzept passten. „Zentrales Element“ und größter Wunsch der Schulen sei „ein neuer multifunktionaler Raum mit Überdachung einer bislang offenen Fläche. Das muss politisch diskutiert werden“, sagte der Bürgermeister. Keinen Zweifel ließ er daran, dass die Stadt das Gebäude „grundschulgerecht herrichten“ müsse.

Heinke Marquardt, Leiterin der Gorch-Fock-Schule, bestätigte, dass man konkrete Vorstellungen für die neue Grundschule habe, die auch einen neuen Namen tragen soll, der noch abgestimmt werden muss. Der erwünschte zentrale Baukörper soll das pädagogische Zentrum der Schule werden. Er soll im Innenhof errichtet werden und alle Gebäudeteile miteinander verbinden. Er soll zur neuen Versammlungsstätte werden und auch für Aufführungen genutzt werden, sagte Heinke Marquardt auf Anfrage unserer Zeitung. An der neuen Grundschule werden nach Angaben der Schulleiterin rund 340 Schüler in vierzügigen Klassenstufen unterrichtet.

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erstellt am 04.Nov.2016 | 06:41 Uhr

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