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Eckernförder Zeitung

11. Dezember 2016 | 05:13 Uhr

Seifenkisten-Rennen : Mit schnellen Kisten auf die Tüttendorfer Rennpiste

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Feuerwehr Tüttendorf startete 6. Seifenkisten-Rennen / die „Stinker“ holen sich erneut den Titel

Tüttendorf | Ein einzigartiges Rennen holte am Sonnabend die Bürger an die Straßen. Das jährliche Seifenkisten-Rennen der Freiwilligen Feuerwehr feierte seinen 6. Jahrestag. Altbekannte Fahrer und neue Gegner waren zur Piste gekommen und sausten an den dicht stehenden Zuschauern entlang der Strecke vorbei.

„Die Kulisse ist beeindruckend. So viele Gäste hatten wir noch nie“, freute sich Wehrführer Kai Schürholz. Die Stecke in Tüttendorf ist ebenso aufregend wie verzwickt. Insgesamt drei Kurven müssen die Piloten auf der 300 Meter Strecke durchfahren. Dabei hilft ihnen nur eine gute Lenkung und die Bremse. „Wir hatten schon alles – von Totalausfällen bis hin zu kleinen Reparaturen“, erklärte Schürholz. Die zehn teilnehmenden Teams waren sehr ehrgeizig. Allen voran das Team „Snackstuuv“ um Pilot Ben Lukas (9). „Wir wollen gewinnen, dafür geben wir hier alles“, sagte er. Das erste Rennen konnte er dann auch souverän gewinnen.

Andere Teams waren nicht so vom Glück gesegnet. Die „Dukes“, Christian Muhs und Jörn Erik Vetter, hatten technische Probleme. „Ich verstehe das nicht. Am Donnerstag lief die Kiste noch super und jetzt wird sie von Rennen zu Rennen langsamer“, sagte Vetter. Zwischen den Rennen waren sie noch fleißig, um das Problem zu beheben.

Den Zuschauern gefiel das Rennen. Das Besondere am Tüttendorfer Rennen ist, dass immer zwei Seifenkisten zugleich auf der Strecke sind. „Normalerweise fährt nur eine und dann auf Zeit“, erklärte Schürholz. In Tüttendorf ist die Zeit jedoch egal. Es geht nur um den Sieg. Aus diesem Grund fährt auch jeder gegen jeden.

In den Boxen halfen sich die Teams mit Fachwissen und Werkzeug aus, denn man wollte einen fairen und schönen Wettkampf haben. Und den gab es. Jede Seifenkiste wurde auf der Bahn mit Applaus empfangen und bejubelt. Und das nicht nur auf dem Weg nach unten. Auch auf dem Rückweg, bei dem die Seifenkisten von einem Trecker gezogen wurden, wurden die Fahrer gefeiert. „Ich komme seit drei Jahren zu den Rennen. Es ist immer interessant und schön zu sehen, wie kreativ die Teams sind“, sagte Besucher Walfred Baasch aus Schinkel.

Die Freiwillige Feuerwehr belohnte nicht nur das schnellste Team mit einem Pokal, sondern auch das kreativste Team. Dies waren in diesem Jahr zwei Teams. Die „Aufmischer“, die mit einem umgebauten Zementmischer angetreten waren und das Team „Kleiner Onkel“, das ein Schaukelpferd umgebaut hatte. „Beide Teams haben so viel Einsatz gezeigt, das musste belohnt werden“, sagte Schürholz lachend.

Das schnellste Team waren, wie im Vorjahr, die „Stinker“, mit Malte, Marie, Lisanne, Amelie , Hans-Georg und Gabi Lau. Zweiter wurde das Team „Snackstuuv“ von Ben Lukas Baasch und Merlin Stohlmann. Über den dritten Platz freute sich das Team „Schneckenschubser“ von Felix Rahn und Michael Wieck. Doch auch die anderen Teams konnten sich freuen, denn für jedes gab es Süßes, eine Urkunde und einen Gutschein.

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erstellt am 19.Sep.2016 | 06:25 Uhr

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