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Eckernförder Zeitung

03. Dezember 2016 | 12:47 Uhr

Wirtschaftskreis : „Mit der Bäderregelung kommt noch was auf uns zu“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Wilfried Wagner ist bei der Jahreshauptversammlung des Wirtschaftskreises zum Vorsitzenden wiedergewählt worden.

Wilfried Wagner ist bei der Jahreshauptversammlung des Wirtschaftskreises Eckernförde (WKE) am Donnerstagabend erneut zum Vorsitzenden gewählt worden. „Ich weiß selbst nicht genau, wie lange ich den Job schon mache“, sagte er, „aber 14 Jahre sind es mindestens“. Zum neuen Kassenwart bestimmte die Versammlung Lars Sörensen, der Arne Lorenzen ablöst. In ihren Ämtern als Beisitzer bestätigte die Versammlung Katharina Heldt, Charlotte Trede, Malte Behrendt, Hermann Hinrichs, Lars Vondenhoff und Eckhard Voß. Zu neuen Beisitzern wurden Thomas Grötsch (Vorsitzender des Gettorfer Handels- und Gewerbevereins) und Kai Pörksen (Pörksen Media) gewählt. Claudia Piehl schied als Beisitzerin aus.

In seinem Bericht zählte Wilfried Wagner die Aktivitäten des WKE im vergangenen Jahr auf. Dazu gehörten auch verkaufsoffene Sonntage, die laut Bäderregelung zu besonderen Anlässen wie dem Fischmarkt auch außerhalb der Zeit zwischen März und Oktober veranstaltet werden dürfen. „Verdi sägt allerdings wieder an der Bäderregelung“, sagte Wilfried Wagner und spielte damit auf die Klage der Gewerkschaft in Mecklenburg-Vorpommern an. „Die zusätzlichen Sonntage sollen eingeschränkt werden und nicht mehr die Geschäfte in der ganzen Stadt, sondern nur noch in unmittelbarer Nähe der Veranstaltung geöffnet haben dürfen. Da kommt noch einiges auf uns zu.“ In Eckernförde seien die verkaufsoffenen Sonntage bis November allerdings schon genehmigt.

Ein Problem habe es bei der Verteilung der Weihnachtsbäume in der Innenstadt im November gegeben: „Manche Bäume wurden nicht aufgestellt und geschmückt, sondern lagen nur herum“, so Wagner. Wie damit umgegangen werden soll, müsse noch besprochen werden. „Eventuell verteilen wir keine Bäume mehr oder nur noch auf Anfrage.“

Die Gespräche mit der Politik über die Gestaltungssatzung für die Innenstadt und den Bau eines Kinos seien in einer sehr freundlichen Atmosphäre verlaufen, das Ergebnis jedoch enttäuschend. Das Verbot von Markisen und Vordächern stößt bei den Geschäftsleuten nicht auf Gegenliebe. Zum Thema Kino meinte Wagner: „Was ist los in Eckernförde?“

Für den 11. August ist erneut die Aktion „Kassenschlager“ mit späten Öffnungszeiten und kulturellen Aktionen in den Geschäften geplant, am 18. September wird der erste Mohltied-Green-Market am Hafen stattfinden, bei dem regionale Produkte von Manufakturen, Gastronomen und Herstellern aus Schleswig-Holstein angeboten werden.

Eine neue Green-Screen-Tasche aus Stoff mit dem Aufdruck „Eckernförderer“ stellte Martin Krohn vor. Geschäftsleute könnten sie zum Selbstpreis erhalten und den Abgabepreis selbst bestimmen. Ganz nebenbei: Das Pur-Konzert am 13. August am Südstrand ist laut Touristik-Chef Stefan Borgmann schon fast ausverkauft. Dabei wurde das Kartenkontingent schon von 8000 auf 10  000 erhöht. „9500 Karten sind schon weg“, so Borgmann.

Katharina Heldt sprach die geplante Erhöhung der Tourismusabgabe von 5,4 auf 12,3 Prozent an. „Wir müssen im Vorstand besprechen, wie wir damit umgehen. Jede Abgabe tut weh und schwächt unsere Wettbewerbsfähigkeit.“ Am Ende stellte Thomas Hohn von Hohn TV seine Dienstleistung vor, Youtube-Videos für regionale Unternehmen zu erstellen.

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erstellt am 23.Apr.2016 | 06:17 Uhr

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