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Eckernförder Zeitung

28. November 2014 | 06:39 Uhr

Mit dem Gespann durch Wind und Wetter

vom

Gespannfahrer aus ganz Norddeutschland haben sich in Bornstein zum Turnier getroffen. Heftige Regengüsse hielten sie nicht von der Ausfahrt ab.

Bornstein | Sie trotzten Wind und Wetter: 30 Ein-, Zwei- und Vierspänner mit Ponys und Pferden aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen fanden sich am Sonnabend zum 15. Treffen der Fahrergemeinschaft Schleswig-Holstein-Hamburg, Region Kiel-Rendsburg, in Bornstein ein.

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"Trotz des Regens sind sie alle gekommen", sagte Organisator Jochen Bromann froh. "Es ist immer wieder schön, sich zu sehen und ein bisschen zu schnacken." Zudem nehme das Dorf die Veranstaltung auch immer nett an, fügte er hinzu. "Das ist schön für die dörfliche Gemeinschaft."

Die diesjährige Ausfahrt führte die Gespannfahrer auf der Strecke von Bornstein nach Altenhof erstmals über Harzhof. Julius von Bethmann-Hollweg und Heiko Lemburg ließen sie über ihre Ländereien fahren, dankte Jochen Bromann. Den Parcours mit 14 Hindernissen, der im Anschluss an die Ausfahrt nach Zeit und möglichst ohne Fehler durchfahren werden musste, bewertete Jochen Bromann als "anspruchsvoll". Viele Fahrer und junge Pferde waren zum ersten Mal dabei.

So auch Reiner Stave und Berrit Kittlaß aus Schönböken bei Bornhöved im Kreis Plön mit ihrem neunjährigen Araber-Friesen-Mix "Armir". "Ein M-Turnierpferd", erzählte Marion Fritsch, die Ehefrau des Fahrers. "Er hat ein Jahr Pause gehabt. Heute soll er mal zeigen, ob er laufen kann." Das gelang dem Gespann mit Bravour. Die drei erreichten den ersten Platz in der Kategorie Einspänner Pferde.

Obwohl sie ein heftiger Wolkenbruch erwischte, schafften es auch Christian und Anke Hammerich aus Grabau bei Bad Oldesloe mit ihren Haflingern "Fanny" und "Flora" mit Geschick und ohne Fehler durch den Parcours. "Das war Extremsport", sagte Christian Hammerich nachdem sie sich abgetrocknet hatten. "Ein schöner Parcours mit einigen Raffinessen." Der ehemalige Eckernförder und seine Frau fahren seit drei Jahren Gespann. Pferdesport sei ihre Passion, erzählten sie. Sie reisen zu Fahrertreffen von Fehmarn bis Burg in Dithmarschen. In Bornstein waren sie zum ersten Mal. Die immer wieder einsetzten Regengüsse nahmen sie gelassen. "Wir sind extra 100 Kilometer hierher gefahren, da können wir doch nicht wieder umdrehen", sagte Christian Hammerich. Mit der Ausfahrt hätten sie sogar Glück gehabt. Bei ihrem späten Start hätten sie unterwegs nur wenige Regenschauer abbekommen. Das Treffen in Bornstein gefiel beiden gut. Anke Hammerich versicherte: "Im nächsten Jahr kommen wir auf jeden Fall wieder."

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von
erstellt am 31.Aug.2009 | 10:07 Uhr

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