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Eckernförder Zeitung

25. Juni 2016 | 14:26 Uhr

Erster Erlebnistag im Gewerbegebiet Süd : Marienthaler Unternehmen waren gute Gastgeber

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Gewerbebetriebe in der Marienthaler Straße haben erstmals einen Erlebnistag für die ganze Familie ausgerichtet. Infos und Aktionen auf den Firmengelände standen im Mittelpunkt. Zudem wurden im TÖZ Fachvorträge angeboten.

„Gewerbe erleben“ stand als Überschrift über dem Erlebnistag Marienthaler Straße. Wer das ganze Areal erkunden wollte, musste gut zu Fuß sein. Beteiligt hatten sich 17 ansässige Firmen mit ihren Aktionen, im TÖZ gab es daneben auch diverse Fachvorträge. Mal in Ruhe ins Gespräch kommen, fachspezifische Probleme mit den Firmen vor Ort erörtern oder sich nur einfach informieren wer was macht – der Tag dafür war ideal, entfiel doch das sonst übliche Gedränge wie auf Fachmessen.

In der Tischlerei Christian Schäfer waren in der großen Halle Modelle von Dachstühlen zu bestaunen, eine Fotoreihe bisheriger Arbeiten bot Einblick die Leistungsfähigkeit des Unternehmens, die sich auch auf energetische Sanierung spezialisiert hat. Steht Feuerwehrmann bei vielen Kindern ganz oben auf der Wunschliste, hatten diese auch Gelegenheit, unter Helm und Schutzjacke mit dem Strahlrohr Wasser zu verspritzen. Den Einblick in die Ausrüstung und Technik gab es für Interessierte ganz nebenbei, während ab und zu völlig geräuschlos ein Elektroauto vorbeirollte. „Wollen sie es mal fahren?“, fragte Arne Sievers, Inhaber der Firma Elektro-Lietz, in die Rinde. Auch die elektrogestützte Fortbewegung zählt zu seinem Portefolio. Dass regelmäßiges Reinigen der Solarflächen auf dem Dach den Wirkungsgrad erhält, war für manchen eine ganz neue Erkenntnis.

Maßkrugstemmen – Ratsherr Heinz-Michael Kornath bewies mit fast vier Minuten Halteszeit (der Rekord lag bei fünf Minuten) muskuläre Standfestigkeit im rechten Arm –, Fässer-Wettrollen und Oldtimer-Laster bei Behn, Minidisco, Kinderschminken Tanzvorstellungen im Studio Bömer zählten zu den vielfältigen Angeboten, um die Bürger ins Gewerbegebiet zu locken. Auch ein Zauberer sorgte für Unterhaltung und ein Dreimetermann drehte unermüdlich seine Runden. „Das sieht ja gruselig aus“, entfuhr es so manchen Besuchern an der Bilderwand im Eingangsbereich des Dentallabor George, das abgebildete „zahnärztliche Horrorkabinett“ mit Kauhilfen aus vergangenen Jahrhunderten war die perfekte Überleitung zu dem, was heute „state of the art“ ist. Steht die Dentaltechnik sonst eher im Schatten des Zahnarztes, gab es einen Einblick in die auch hier digitalgestützte, handwerkliche Praxis. So macht ein Laserscan des Gebissabdrucks virtuelle 3D Bearbeitung am Computer möglich, aus den Daten entsteht automatisiert das Gebiss. Computertechnik bei Firma Jundel und Nachtigal, Vorführungen an diversen Holzmaschinen bei Tischlerei Marquardt, Drucken von Kartenausschnitten und Luftbildern bei geoGLIS und nicht zuletzt die Dusche in der Telefonzelle bei Firma Grimm waren nur ein Teil des Angebotes, dass im Laufe des Nachmittags immer mehr Leute und Familien anlockte. Ein Gewinnspiel bot für diejenigen gespendete Sachpreise, die bei mindestens sechs Firmen einen Stempelabdruck einsammelten.

Touristikmanager Stefan Borgmann zeigte sich schon im Laufe des Nachmittags zufrieden: „Wir werden es wieder machen“.


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erstellt am 02.Sep.2013 | 06:08 Uhr

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