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Eckernförder Zeitung

06. Dezember 2016 | 22:48 Uhr

Akrobatik pur : Manege frei für den magischen Circus Radefiz

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Salti, Flic-Flacs und echte Luftnummern: Heute (Freitag) Nachmittag findet die Premiere der neuen Vorstellung in der Aula der Freien Waldorfschule statt. Wiederholungen gibt es am Sonnabend und Sonntag, 13. und 14. Februar.

Eckernförde | Zirkusluft statt Matheformeln, artistische Vorführungen unter dem Auladach statt Interpretationen im Deutschunterricht – es ist wieder Zirkuszeit an der Freien Waldorfschule Eckernförde. Im 26. Jahr lädt die Schule für drei Tage in den Circus Radefiz ein. Unter der Leitung von Ralph Brandhorst verwandeln 120 Schüler die Aula in eine Zirkusmanege.

Blaue und rote Tücher markieren den Eintritt in die Manege, ein großes Schild darüber verrät, dass ab sofort der Circus Radefiz das Sagen in der Aula hat. Merkwürdige kleine Gestalten, wie Schlumpfine und Minions, sitzen teilweise auf den Bänken und warten auf ihren Auftritt. Der Musiklehrer Gunnar Heise (Keyboard) und Stefan Jacobsen (Schlagzeug, ehemaliger Schüler) spielen die typische Zirkusmusik. Lichtkegel streifen durch die Manege und suchen die Künstlerinnen des Tissue-Quartetts, die gerade hoch oben unter der Decke ihre akrobatischen wagemutigen Übungen zeigen. Eine vielfältige zweieinhalbstündige Schau erwartet die Zuschauer. Von artistischen Höchstleistungen, die einem den Atem anhalten lassen, über magische Barkeeper und den Meister Ulrich bis zu Einradkünstlern oder der Quadriga Brachialis, die am Reck und am Barren eindrucksvoll die Kraft ihrer Muskeln demonstrieren. Eine herrliche Clowneinlage ist da genau das Richtige – sie sorgt für Erholung beim Staunen über das Können der Schüler, die in allen Altersklassen (von der Klassenstufe 5 bis 13) im Zirkus vertreten sind. Oder wer weiß schon, dass man mit herkömmlichen Mülltonnen und Bechern groovige Musik machen kann?

Gestern war die erste Probe, auf der das Zusammenspiel der Artisten, der Lichttechniker, der Musiker und vor allem des Auf- und Abbauteams geübt wurde. Gemeinschaft und Teamgeist sind gefragt, um diese anspruchsvolle Schau auf die Beine zu stellen. Seit 1990 ist Lehrer Ralph Brandhorst für den Circus Radefiz verantwortlich. Die Kinder haben in diesem Rahmen abseits des alltäglichen Unterrichts die Möglichkeit, auf andere Weise über sich hinauszuwachsen. Es wird geübt, es wird Mut aufgebracht – davon kann sich der Zuschauer selbst überzeugen – es ist Kreativität gefragt. Entscheidend ist für Brandhorst, dass der Circus nur durch das Zusammenwirken vieler Menschen entstehen kann. Der Gemeinschaftssinn untereinander wird durch den Circus Radefiz gestärkt.

>Aufführungstermine: heute; Sonnabend, 13. Februar; Sonntag, 14. Februar, jeweils um 15.30 Uhr

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erstellt am 12.Feb.2016 | 06:02 Uhr

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