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Eckernförder Zeitung

10. Dezember 2016 | 09:58 Uhr

Neubau von 150 Wohneinheiten : Letzter Akt an der Hafenspitze

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Im dritter Bauabschnitt werden am Hafen 40 Wohnungen und sieben Stadthäuser errichtet. Im Sommer 2018 soll das 45-Millionen-Projekt abgeschlossen sein.

Eckernförde | „Bauen ist eines der letzten Abenteuer unserer Zeit“, meint Kai Schurkemeyer. Der Geschäftsführer der Penta Nord Immobilien GmbH & Co Hafenspitze AG muss es wissen – er ist Bauherr von rund 150 modernster Wohnungen, Lofts, Bungalows, Apartements und Stadthäuser in bevorzugter Lage mit See- und Hafenblick. In drei Bauabschnitten werden die begehrten Quartiere gebaut, die meisten Häuser stehen, die meisten Wohnungen sind bezogen, die 42 Apartements an der Hafenspitze werden gut gebucht. Derzeit ist der dritte und letzte Bauabschnitt in Arbeit – der Bau der Häuser Hafen II und Jungfernstieg II mit 40 Wohnungen und Tiefgarage sowie danach die sieben Stadthäuser am Jungfernstieg vor dem Parkdeck mit den Lofts und Bungalows. Im Sommer 2018, so Schurkemeyer, soll das rund 45 Millionen schwere Wohnprojekt Hafenspitze vollständig bezogen sein. „Ein Projekt, was Spaß macht“, sagt der Penta-Chef.

Als „Abenteuer“ dürfte auch die Malesche mit der offensichtlich falsch verlegten Schmutzwasserleitung im Jungfernstieg in die Projektgeschichte eingehen. Einer der 15 bis 20 Meter langen Gründungspfähle wurde aufgrund der unvermutet schrägen Verlegung so nah an der Leitung ins Erdreich gerammt, dass die Leitung durch den Druck platzte und mit Beton volllief. Folge: Verstopfung im gesamten Jungfernstieg. Eine Woche fuhren die Schlauchwagen den gesperrten Jungfernstieg rauf und runter, um an zwei Stationen das Schmutzwasser abzupumpen. Der Schaden ist mittlerweile behoben, die beschädigte Leitung ausgebuddelt und durch eine neue und nun ordnungsgemäß verlegte ersetzt worden, erklärte Schurkemeyer.

Wenn alle 200 Gründungspfähle fest mit dem Erdreich verbunden sind, soll noch im Dezember die Bodenplatte gesetzt werden, anschließend beginnt der Rohbau. Gebaut werden zwei Wohnhäuser mit 40 Wohnungen zwischen 54 und 135 Quadratmetern, Fahrstuhl und Tiefgarage. 70 Prozent der Wohnungen sind verkauft. Die meisten Käufer ziehen selbst ein, so Schurkemeyer, andere vermieten langfristig oder an Feriengäste. Das große Wohnhaus Hafen II im mittleren Bereich wird durch einen laut Bebauungsplan vorgegebenen Durchgang in zwei Baukörper geteilt. Das kleinere Haus vorme am Jungfernstieg wird in Anlehnung an das bereits fertige Nachbargebäude errichtet und mit 12,20 Meter über NN in etwa die Höhe der Bestandsgebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite erreichen. Vom Jungfernstieg erfolgt auch die Zufahrt zur Tiefgarage für beide Häuser. Der Bezug ist für Anfang 2018 geplant.

Sobald der Rohbau dieser beiden Wohnhäuser im Herbst 2017 abgeschlossen ist, geht es an die letzte Etappe – den Bau von sieben Stadthäusern am Jungfernstieg. Die 90 bis 150 Quadratmeter verteilen sich auf drei Ebenen, gearbeitet wird auch mit sogenannten „splitt levels“, also versetzt angeordneten Etagen. „Die Häuser sind nicht barrierefrei und vor allem für junge Familien gedacht“, sagt Schurkemeyer. Preislich sollen sie nicht über den Neubauten im Sonneneck am Stadtrand liegen.

Für die beiden Gewerbeeinheiten am Hafen – Meerfisch und Bäckerei Makoben – werden in Kürze die seit langem beantragten Baugenehmigungen erwartet. Auch im neuen, mittleren Gebäude sind zwei Läden geplant, aller Voraussicht nach eine Boutique und ein Kosmetikstudion.

Die Penta Nord hat ihren Firmensitz zum 1. November von Berlin nach Eckernförde verlegt. Kai Schurkemeyer möchte in Eckernförde gerne weitere Projekte umsetzen und könnte sich beispielsweise ein Engagement an der Nooröffnung vorstellen.

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erstellt am 01.Dez.2016 | 06:33 Uhr

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