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Eckernförder Zeitung

07. Dezember 2016 | 09:44 Uhr

Laufevent : Laufspektakel quer durch Schwansen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Super Stimmung an den Wechselpunkten und Anfeuerungsständen zum Lauf zwischen den Meeren in Schwansen

Damp | Bestes Wetter und vor allem beste Stimmung herrschte am Sonnabend beim 11. Lauf zwischen den Meeren. In Schwansen wurden die Läufer der rund 800 Staffeln auf ihrem Weg ins Ostseebad Damp an den Wechselpunkten in Gammelby, am Gut Hemmelmark und in Waabs mit vielen Aktionen erwartet und auf ihre weiteren Etappen geschickt. Zusätzlich hatte der VfL Damp-Vogelsang wieder seinen Anfeuerungsstand auf der „Sandpiste“, wie der letzte Abschnitt der letzten Etappe ins Ziel unter den Läufern auch heißt, aufgebaut.

„Jeder Läufer muss etwa zehn Kilometer zurücklegen und übergibt dann den Stab an den nächsten“, erklärte die Vorsitzende des VfL, Eike Engel-Marten. Wenn dann die letzten Staffelholzträger an dem VfL-Stand vorbei kämen, dann wüssten sie, es sei nicht mehr weit ins Ziel. Insgesamt liefen über 8000 Menschen mit. „Auch wir haben eine komplette Staffel beim Lauf dabei“, freute sich Engel-Marten (wir berichteten). Sie kam als 256. Mannschaft ins Ziel. Vor elf Jahren fand der Lauf das erste Mal statt und seitdem ist auch der Vfl dabei. Allerdings nicht immer mit Läufern, dafür aber jedes Mal mit einem Anfeuerungsstand. „Wir sind alle Sportler und das wollen wir zeigen“, betonte Engel-Marten.
Mit einem kleinen Wagen, aus dem die Mitglieder Getränke und Würstchen verkauften, versuchten sie auch, Passanten zum Mitmachen zu animieren. Diese Strategie trug Früchte und so versammelten sich immer mehr Menschen um den Stand. Jeder Läufer wurde lautstark angefeuert.

Christoph Oesterle vom Vfl ließ es sich nicht nehmen, die Läufer auch über ein Mikrofon anzufeuern. Unterstützt wurden sie dabei von der Sambagruppe „Samba de sol“, von Familie Christiansen aus Kiel. Mit verschiedenen Trommeln gaben sie den Läufern einen schnellen Takt mit auf den letzten Abschnitt des Weges.

Die Läufer, denen man zwei Kilometer vor dem Ziel die Anstrengung deutlich ansah, war die Abwechslung absolut willkommen. Viele lächelten, einige hoben siegessicher den Arm, was von noch lauteren Anfeuerungen quittiert wurde. Alle Teilnehmer bekamen einen absoluten Motivationsschub. Das lag auch daran, dass der Stand so postiert war, dass man das Ziel schon sehen konnte.

Das Hauptfeld passierte den Stand zwischen 17 und 18 Uhr. Oft waren da auch Freizeitgruppen dabei. Die schnellsten Teams hingegen waren schon ab etwa 14 Uhr im Ziel erwartet worden. „Das sind dann auch absolute Vollprofis“, stellte Oesterle anerkennend fest. Auf Grund des starken Gegenwindes, so Oesterle, seien die Läufer in diesem Jahr etwas langsamer gewesen.

Andreas Pfeiffer und seine Freizeit-Laufgruppe hatten auch teil genommen. „Die Organisation ist absolut top, dazu noch das grandiose Wetter, da kann nichts schief gehen“, freute er sich. Er und seine Gruppe hatten nur das Ziel anzukommen. „Wenn es sich anbietet, nutzen wir aber auch den Windschatten, um uns an die anderen heranzuschleichen“, scherzte Pfeiffer überglücklich.

Auch am Wechselpunkt Waabs auf dem Sportplatz des TSV erwartete die Läufer eine tolle Stimmung. Mit Musik wurden die Läufer dort begrüßt. TSV-Vorsitzender Matthias Gronwald konnte darüber hinaus einen Großteil der Läufer über Lautsprecher begrüßen. Zugleich nutzten sie die Pausen zwischen den Wechseln, um kurze Interviews mit den Läufern zu führen. Darüber hinaus sorgte sich das Sportheim-Team mit vielen leckeren Sachen um das leibliche Wohl der Sportler und Besucher auf dem Sportplatz. „Es war ein sehr schöner Tag mit einer toller Stimmung“, stellte Gronwald einen Tag nach dem Lauf fest.

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erstellt am 30.Mai.2016 | 06:38 Uhr

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