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Eckernförder Zeitung

08. Dezember 2016 | 03:04 Uhr

Übung : Lagerhalle in Flammen, drei Vermisste – Wehren stark gefordert

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Feuerwehrübung in Hummelfeld

Um 19.50 Uhr, gut eine Stunde nach der Alarmierung konnte Einsatzleiter Marc Hansen „Feuer schwarz“ melden und damit die Übung der knapp 60 Brandschützer am Mittwochabend beenden. Sechs Feuerwehren wurden für die Übung auf dem Hof von Jürgen Thams in Hummelfeld alarmiert. Neben den Hummelfeldern rückten auch die Wehren aus Wolfskrug, Fleckeby, Güby, die Löschgruppe Louisenlund und Kochendorf aus. Eine Lagerhalle steht in Vollbrand, drei Personen, zwei Erwachsene, ein Kind, werden noch vermisst, beschrieb Amtswehrführer Jens Reinhold den ersten Einsatzkräften vor Ort, der Wehr aus Hummelfeld, das Szenario. Mit einer Nebelmaschine hatte Siegfried Brien, Wehrführer aus Altenhof, für erschwerte Bedingungen in der Halle gesorgt. Doch rasch standen die Atemschutztrupps bereit, um die vermissten Personen ausfindig zu machen – mit Erfolg. Um 19.12 Uhr trugen die Rettungskräfte die erste Person aus der verqualmten Halle und um 19.25 Uhr die zweite Person. Die Rettung von Patient Nummer drei war schon schwieriger, befand sie sich doch auf dem Dachboden der Halle. Hier waren die Kochendorfer Kameraden zur Stelle, um mit einer Leiter und einem Tragegurt die Person aus dem Gefahrenbereich zu holen.

Für den Löschwassereinsatz griffen die Brandschützer auf die Hydranten und die Wassertanks an den Fahrzeugen zurück. „Wir hätten gerne gesehen, dass die Wehren eine Löschwasserversorgung über die Hüttener Au aufbauen“, sagte Reinhold. Gerade bei der Wasserversorgung hätte sich die Amtswehrführung einen schnelleren Aufbau gewünscht. Marc Hansen nahm die Kritik gerne auf. „Unserer neues Fahrzeug hat jetzt einen Wassertank“, sagte er. Viele der Kameraden seien es noch gewohnt über eine Tragkraftspritze die Versorgung aufzubauen, statt zügig auf den Tank an Bord zurückzugreifen. „Aber dazu sind die Übungen da, um Abläufe einzustudieren“, so der stellvertretender Amtswehrführer Tjomas Beerbaum. Lob gab es von der Wehrführung um Reinhold, Beerbaum und Brien für das schnelle Eintreffen der Wehren und den zügigen Einsatz der Atemschutzträger. 

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erstellt am 15.Jul.2016 | 06:13 Uhr

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