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Eckernförder Zeitung

10. Dezember 2016 | 12:02 Uhr

Krebskranke Kinder zu Gast im Kornersfjord-Piratenlager

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Ungezwungenes Lagerleben mit Spielen, Ausfahrt und Klettertour ist gut fürs Immunsystem der Kinder

Das Lagerfeuer brennt, Stockbrot wird gebacken, Bananen gegrillt und Piratenlieder gesungen: Am Pfingstsonntag hatten die Piraten vom Kornersfjord ihr Lager am Südstrand in Eckernförde aufgeschlagen. 25 Kinder und Jugendliche vom Verein für krebskranke Kinder und Jugendliche mit Sitz in Kiel waren eingeladen, mit ihnen in das Piratenleben einzutauchen. Einige Kinder segelten mit dem Käpt’n auf dem Traditionssegler „Gefion“ vor Laboe, andere waren im Klettergarten unterwegs. Zuvor hatten sie Schmuck aus Kokosnüssen gebastelt und Fischkopp gespielt. „Das ist ein Brettspiel im Beutel“, erklärt Pirat „Bootsmann Nichtschwimmer Nick“ das Spiel, „die Spielfläche sieht aus wie ein Fisch.“

Im Piratenzelt gab es Palmen, Piratenflaggen hingen an den Wänden, einfache Holzstühle gruppierten sich um die Feuerstelle, Rauchschwaden lagen in der Luft, über dem Feuer brutzelten Stockbrot und Popcorn. Einer mit tiefer Stimme stimmt ein Piratenlied an. Später, wenn alle Kinder und Jugendlichen wieder da sind, wollte man zusammen grillen.

Für die Piraten ist es wie immer eine große Freude, Kindern einen Einblick in ihr Leben zu geben. „Weil wir uns auf die Flagge geschrieben haben, uns für Kinder und Jugendliche zu engagieren“, sagt der Bootsmann. „Für uns ist das natürlich schön, mal so ganz ohne Organisation“, merkte Bernd Kruse der Vorsitzende vom Verein für krebskranke Kinder und Jugendliche in Kiel an. „Es ist wichtig, dass die Kinder bei solchen Aktivitäten ihr Selbstbewusstsein und ihre Psyche stärken, dass sie am Leben teilnehmen können und Gemeinschaft erleben.“ Das alles sei gut fürs Immunsystem. Für die Kinder aber stehe natürlich der Spaß im Vordergrund.

Seit seiner Gründung 1985 hat der Verein mit Hilfe von Spenden eine Vielzahl an Projekten ins Leben gerufen, um Kinder, Jugendliche und ihre Familien im Umgang mit der Krankheit zu unterstützen.

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erstellt am 16.Mai.2016 | 10:47 Uhr

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