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„Klinik hat keine andere Möglichkeit“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Unterschiedliche Reaktionen rief die Pressemitteilung der Imland-Klinik bei den Kinderärzten und den Belegärzten der Geburtshilfe des Krankenhauses hervor.

Vier Belegärzte und zwölf Hebammen sind zurzeit in der Geburtshilfe der Imland Klinik für die Versorgung der Schwangeren und der Neugeborenen tätig. Im Hinblick auf laufende Gespräche mit dem Kreis liegt unserer Zeitung eine gemeinsame Erklärung der Belegärzte und der Hebammen vor. „Wir freuen uns darüber, dass uns die Sicherung der neonathologischen Versorgung auch für die Zukunft zugesagt ist“, sagte Dr. Swana Swalve-Bordeaux, „die hochmotivierten Belegärzte sind auf jeden Fall bereit, ihre Arbeit in der Geburtshilfe in der gewohnten Qualität fortzusetzen und vertrauen dabei auf die Unterstützung des Kreises.“

Kinderarzt Dr. Sven-Arne Zeller empfindet die jetzt befürwortete Regelung nicht als gute Alternative: „Die Versorgung ist eher schlechter geworden.“ Andererseits könne sich die Klinik auch keine Ärzte aus dem Ärmel schütteln. „Ich glaube, die Klinik hat keine andere Möglichkeit, wenn nicht genügend Belegärzte da sind.“

Wichtig sei, dass überhaupt Kinder an der Imland Klinik Eckernförde weiter behandelt werden, nur eben nicht mehr ausschließlich von Kinderärzten, sondern auch von Internisten und Chirurgen. Kein Problem sei das bei 10- oder 12-Jährigen, bei Unter-3-Jährigen jedoch könne ein Kinderarzt bestimmte Krankheitsbilder besser erkennen. Auch gebe es die Möglichkeit, Kinder in schwierigen Fällen an die Imland Klinik in Rendsburg zu überweisen.

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erstellt am 04.Mär.2017 | 06:37 Uhr

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