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Steigende Schülerzahlen : Kein Schul-Alarm in Felm

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Grundschule hat genug Schüler für einen Fortbestand / Schulhof soll erneuert werden

Felm | Da bin ich aus allen Wolken gefallen, als ich das gelesen haben“, sagt Schulleiterin Ute Koschinski bezugnehmend auf eine Anfrage der FDP, laut der Grundschulaußenstellen mindestens 43 Schüler aufweisen müssen, sonst sollten sie geschlossen werden. Dies wurde in einem Artikel der s:hz in der vergangenen Woche veröffentlicht. Dem Artikel wurde eine Grafik begefügt, laut der die Außenstelle der Osdorfer Grundschule in Felm mit 43 Schülern bedroht sei. „Erstmal haben wir 49 Schüler und keine 43 und das wird in den nächsten Jahren auch nicht weniger, sondern eher mehr werden“, so Koschinski.

Die Schulleiterin sei sehr erstaunt gewesen, zumal sie zwei Tage bevor sie den Artikel las, im Sozialausschuss auf sehr beruhigende Zahlen gestoßen war. Dort ging es unter anderem um die Anmeldungen in der Felmer Kita, die sich momentan im Umbau befindet. Sozialausschussvorsitzender Norbert Lähn spricht in diesem Zusammenhang von stabilen Zahlen. „Unsere Kita ist voll, beonders bei den unter Dreijährigen (U3) haben wir viele Anmeldungen“, so Lähn. Und auch Ute Koschinski ist beruhigt: „Bei den Anmeldezahlen brauchen wir uns um unseren Standort keine Sorgen machen“, so die Schulleiterin. Für die Jahre 2018 bis 2019 sind kontinuierlich 13 Kinder angemeldet, im Jahre 2022 bereits 19.

Es sei auch nie die Rede davon gewesen, dass die Außenstelle in Felm geschlossen werden müsse, ganz im Gegenteil. Im letzten Jahr wurde von der Gemeindevertretung beschlossen, dass der Schulhof erneuert wird. Ende April soll es bereits losgehen. Gestern hatte Ute Koschinski gemeinsam mit der Außenstellenleitung, dem Elternbeiratsvorsitzenden und dem Gemeindevertreter die Begehung vor Ort. „Die Spielgeräte werden erneuert und es kommt ein Holzschiff dazu.“ Schließung sieht anders aus.

Darüber hinaus hat die Schule sich über die Anschaffung neuer Computer erkundigt. Dazu habe man sich an das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein gewandt. „Wir haben die Anfragen schon an verschiedene Firmen geschickt und warten nun auf Kostenvoranschläge“.

Koschinski verwies auch auf die Tatsache, dass es in Felm und Osdorf Baugebiete gebe und die Region zum Speckgürtel von Kiel gehöre. Lähn bestätigte das: „Durch das neue Gebiet an der Worth haben wir großen Zuwachs. Außerdem habe viele ältere Mensche ihre Häuser an junge Familien verkauft.“

Auch am Standort Osdorf sind die Klassen voll. Dort gehen momentan 122 Grundschüler zur Schule, 28 Kinder pro Klasse.

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erstellt am 14.Mär.2017 | 07:43 Uhr

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