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Eckernförder Zeitung

05. Dezember 2016 | 15:39 Uhr

Gesundheit : Helios bündelt Reha-Kliniken

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Helios Kliniken bilden neue Sparte Reha. Damper Ärztlicher Direktorder Rehaklinik, Prof. Dr. Matthias Köhler wird ab 1. Mai Leiter der bundesweiten Sparte mit 23 Einrichtungen. Ziel: Bündelung von Kompetenzen

Damp | Damp Für die Mitarbeiter und die Standorte des Helios-Konzerns in der Region wird sich nichts ändern. Eine Zentralisation der Angebote sei mit der Neugründung der Sparte Helios Reha ab dem 1. Mai nicht verbunden.  Dies betonen sowohl Prof. Dr. Matthias Köhler, Ärztlicher Direktor der Helios Rehaklinik Damp und zusätzlich künftiger Ärztlicher Leiter der neuen Helios-Sparte Reha, und Heiko Pichler, Geschäftsführer der Helios-Rehaklinik Damp, Mitgeschäftsführer des Ostsee Resort Damp und zusätzlich künftiger Regionalmanager der Helios-Reha-Region Nord. „Wir wollen die Menschen vor Ort  versorgen und sind in der Region verwurzelt“, macht Pichler deutlich.

Die neue Unternehmensstruktur, die in die Reha-Regionen Süd-Ost, West und Nord aufgeteilt ist, wird der steigenden Bedeutung der  Rehakliniken im Verbund des Helios-Konzerns  gerecht, sagt Köhler. Durch Zukäufe des Unternehmens stieg die Zahl der Rehakliniken bundesweit auf 18 Einrichtungen, wobei der Standort Damp mit rund 978 Mitarbeitern einer der größten ist. In der neuen Reha-Sparte sind zusätzlich zwei Akutkliniken (Ostseeklinik Damp  und eine Klinik in Bad Berleburg), zwei Ferien-Resorts (Damp und Allgäu) und ein Geriatriezentrum zusammengefasst. Geschäftsführer der neuen Sparte Reha ist Dr. Jan Leister.

Zur neuen Reha-Region Nord zählen insgesamt acht Einrichtungen, in denen rund 1900 Mitarbeiter  29200 Patienten (davon 7000 Akutpatienten) behandeln.  Auf Grund der  guten und engen Zusammenarbeit der beiden Akutkliniken mit benachbarten Helios-Rehakliniken seien sie, wie auch die Touristik-Resorts, der Reha-Sparte zugeschlagen worden, erläutert Pichler. Damp müsse mit Ostseeklinik, Rehaklinik und Touristik-Resort als Einheit gesehen werden, daran werde sich nichts ändern, macht er klar.

Ziel der neuen Struktur, die im Vorjahr bereits in einem Probelauf in der neuen Reha-Region Süd-Ost als Pilotprojekt getestet wurde, sei es, die Vernetzung  der Häuser zu verbessern, den fachlichen Austausch nach dem Motto „Vom Besten lernen“ noch intensiver und stringenter voranzubringen, so Pichler.  Das gelte nicht nur für wirtschaftliche Belange, jede Helios-Klinik wird weiterhin als selbstständige GmbH geführt, sondern  auch  aus medizinischer Sicht. Schon  jetzt gebe es  den Austausch in den Helios-Fachgruppen, mit Beteiligung von Akutkliniken und Rehakliniken. Die Fragestellungen und Aufgaben der Bereiche seien aber sehr unterschiedlich, so dass die Bündelung nun für mehr Effizienz sorge, stellt Köhler fest. Er sieht seine Leitungsaufgabe vor allem darin, den Austausch zu organisieren. Von Damp könnten aufgrund der langjährigen guten Arbeit und Beteiligung zahlreicher Fachgruppen in der Reha Impulse ausgehen, genauso werde Damp aber auch von der Vernetzung profitieren, glaubt Köhler. So fanden bereits Fortbildungen für leitende Therapeuten aus den 18 Rehakliniken der neuen Sparte statt, um die Qualität zu verbessern. Gute Qualität  bringe Patienten und das sorge für gute Wirtschaftlichkeit, sagen Köhler und Pichler.

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erstellt am 29.Apr.2016 | 06:38 Uhr

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